EU-Automarkt 2025: Der klassische Verbrenner verliert endgültig den Anschluss

Der Dezember 2025 markiert einen historischen Wendepunkt für die Mobilität in Europa. Zum ersten Mal rollten in einem einzigen Monat mehr reine Elektroautos als klassische Benziner neu auf die Straßen. Die Stromer sicherten sich zum Jahresende einen beeindruckenden Marktanteil von 22,6 Prozent. Benziner rutschten hingegen mit 22,5 Prozent haarscharf auf den zweiten Platz ab. Über das gesamte Jahr betrachtet wuchsen die Neuzulassungen in der EU zwar moderat um 1,8 Prozent. Dennoch bleiben die absoluten Verkaufszahlen weiterhin deutlich hinter dem Niveau aus der Zeit vor der Pandemie zurück.
Das eigentliche Kraftpaket auf dem Markt bleibt jedoch der Hybrid ohne Stecker. Diese Fahrzeuge laden ihre Batterie ausschließlich durch Rekuperation und dominieren mit einem Marktanteil von 34,5 Prozent das Geschehen. Über 3,7 Millionen Einheiten fanden im Jahr 2025 einen Käufer in der EU. Auch die Plug-in-Hybride legten spürbar zu und beanspruchen nun 9,4 Prozent des Kuchens für sich. Besonders in Spanien, Italien und Deutschland griffen die Kunden verstärkt zu dieser teilelektrischen Lösung. Insgesamt verfügen damit bereits über 61 Prozent aller Neuwagen über einen elektrifizierten Antriebsstrang.
Für die klassischen Verbrenner ohne Elektro-Support sieht die Lage dagegen düster aus. Der kombinierte Marktanteil von Benzin und Diesel stürzte von über 45 Prozent auf nur noch 35,5 Prozent ab. Vor allem der Diesel setzt seine unaufhaltsame Talfahrt fort. Mit einem Minus von über 24 Prozent spielt der Selbstzünder mit einem Anteil von 8,9 Prozent fast keine Rolle mehr. Auch reine Benziner verloren in allen großen Märkten massiv an Boden. In Deutschland brachen die Verkaufszahlen für reine Ottomotoren sogar um über 20 Prozent ein.
Innerhalb der Elektro-Sparte bleibt Deutschland der wichtigste Wachstumsmotor. Ein satter Zuwachs von 43,2 Prozent bei den batterieelektrischen Fahrzeugen trieb die europaweiten Zahlen nach oben. Auch die Niederlande, Belgien und Frankreich lieferten ordentliche Ergebnisse ab. Mittlerweile entfallen 17,4 Prozent aller Neuzulassungen auf reine Stromer, was fast 1,9 Millionen verkauften Autos entspricht. Die ACEA-Daten belegen eindeutig das Ende der fossilen Dominanz. Käufer entscheiden sich heute primär für Effizienz und staatlich geförderte Antriebsarten.
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