Samsung Galaxy Z Fold 8 bekommt Priorität vor dem Galaxy Z Flip 8

Samsung Galaxy Z Fold 7
Samsung Galaxy Z Fold 7 | Quelle: Samsung

Samsung plant für die zweite Jahreshälfte 2026 eine echte Revolution in der eigenen Fabrikation. Erstmals in der Geschichte der Foldables setzt der Marktführer die Produktion des Galaxy Z Fold 8 höher an als die des Flip-Modells. Konkret visiert Samsung etwa 3,5 Millionen Einheiten des großen Foldables an. Das handliche Galaxy Z Flip 8 muss sich hingegen mit einer geplanten Menge von 2,5 bis 3 Millionen Stück begnügen. Vor wenigen Jahren hielt das Flip noch einen Marktanteil von bis zu 70 Prozent innerhalb der Serie. Dieser drastische Kurswechsel zeigt deutlich, dass die Kunden mittlerweile bereitwillig tiefer in die Tasche greifen.

Den Grundstein für diesen Erfolg legte das aktuelle Galaxy Z Fold 7. Mit einem Gewicht von nur 215 Gramm unterbot es sogar das klassische Galaxy S25 Ultra. Die flache Bauweise von lediglich 8,9 Millimetern räumte die letzten Zweifel an der Alltagstauglichkeit aus dem Weg. Das Fold 7 verkaufte sich im vergangenen Jahr so gut, dass Samsung sogar mehrfach Geräte nachproduzieren musste. Insgesamt lieferte das Unternehmen rund 6 Millionen faltbare Smartphones aus. Dieser Erfolg bestärkt Samsung nun darin, den Fokus komplett auf das lukrativere Buch-Format zu legen.

Ein weiterer Faktor für diesen Wandel ist der drohende Wettbewerb aus Cupertino. Apple bereitet für dieses Jahr ebenfalls den Einstieg in den Markt der Falt-Handys vor. Gerüchten zufolge setzt Apple dabei direkt auf ein Gerät im Buch-Stil und plant mit stolzen 10 Millionen Einheiten pro Jahr. Samsung reagiert auf diesen Druck mit weiteren technischen Optimierungen am Galaxy Z Fold 8. Die Ingenieure versprechen vor allem eine deutlich unsichtbarere Displayfalte. Den S-Pen wird Samsung vermutlich auch beim neuen Modell weglassen, um die schlanke Silhouette beizubehalten.

Für Samsung bedeutet dieser Wandel vor allem steigende Gewinne. Da das Fold 8 deutlich teurer ist als das Flip, erzielt das Unternehmen pro verkauftem Gerät eine höhere Marge. Die Zeiten, in denen Foldables als reine Nischenprodukte galten, sind endgültig vorbei. Die Nutzer schätzen den Mehrwert des riesigen Bildschirms offensichtlich mehr als den modischen Faktor des kleinen Clamshells. Samsung passt seine Strategie einfach nur der harten Realität der Verkaufszahlen an.


Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert