Vollbremsung beim Kamera-Monster: Warum Xiaomi das 18 Ultra opfern könnte

Xiaomi 17 Ultra Rückseite mit den Farben für Deutschland
Quelle: Xiaomi
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Xiaomi streicht offenbar das kommende Xiaomi 18 Ultra. Ein neuer Branchen-Leak besagt, dass der Hersteller die Entwicklung des High-End-Smartphones gestoppt oder pausiert hat. Das bricht mit der bisherigen Tradition der Chinesen. Bislang markierte die Ultra-Serie jedes Jahr die absolute Spitze der Smartphone-Fotografie. Eine offizielle Bestätigung des Herstellers fehlt noch.

Technik-Wettrüsten am Limit

Die Gerüchteküche versprach für das Xiaomi 18 Ultra extreme Hardware. Geplant war eine Telekamera mit 200 Megapixeln auf einem großen 1/1,28-Zoll-Sensor. Dazu sollten LOFIC-Technologie für extreme Kontraste, ein echter kontinuierlicher optischer Zoom und ein Makromodus ab 15 Zentimetern Abstand kommen. Auch ein riesiges 6,9-Zoll-Display und der kommende Snapdragon 8 Elite Gen 6 Pro standen auf dem Zettel. Der Preis im Laden hätte wohl locker die Marke von 1.300 Euro geknackt.

  • Prozessor: Snapdragon 8 Elite Gen 6 Pro
  • Bildschirm: 6,9 Zoll Display-Diagonale
  • Kamera-Highlight: 200 Megapixel Tele-Linse mit LOFIC
  • Preis-Prognose: Über 1.300 Euro im Handel

Das neue Ziel heißt Pro Max

Der vermeintliche Stopp bedeutet kein Ende für teure Xiaomi-Handys. Die Strategie verschiebt sich anscheinend. Ein neues Modell namens Xiaomi 18 Pro Max taucht vermehrt in den Datenbanken auf. Diese Version soll die wichtigsten Top-Features übernehmen, aber in einem massentauglicheren Gehäuse stecken. Das normale Xiaomi 18 und das Xiaomi 18 Pro bleiben von den Plänen unberührt.

Apple hat es mit dem iPhone 16 Pro Max vorgemacht, Samsung zieht beim Galaxy S26 Ultra nach. Die Hersteller merken, dass die Kunden keine klobigen Kamera-Knochen mehr wollen, die eine halbe Ewigkeit beim Laden brauchen und die Hosentasche ausbeulen. Xiaomi zieht die Reißleine. Sie sparen sich die extremen Entwicklungskosten für ein Nischen-Gerät. Ein schlankeres Pro-Max-Modell verkauft sich im Massenmarkt einfach besser als ein überzüchtetes Kamera-Experiment.

Der Smartphone-Markt erreicht eine Sättigungsgrenze bei der Foto-Hardware. Riesige Sensoren machen die Geräte dick, schwer und extrem teuer in der Produktion. Die Masse der Käufer nutzt diese extremen Zoom-Stufen im Alltag ohnehin selten. Xiaomi schwenkt jetzt wohl auf ein ausgewogenes Gesamtpaket um, anstatt sinnlose Rekorde auf dem Datenblatt zu jagen.


Quelle: Kartikey Singh auf X

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