Google Pixel 11a: Riesen-Leak enthüllt das komplette Datenblatt
Der nächste Preis-Leistungs-Kracher von Google steht schon in den Startlöchern, obwohl die reguläre 11er-Reihe erst am 12. August offiziell vorgestellt wird. Ein massiver Leak aus einer Telegram-Gruppe verrät bereits Monate vor der Ankündigung fast alle Specs des kommenden Google Pixel 11a. Die Hardware-Upgrades klingen verdammt stark, aber Google streicht ausgerechnet an einer kritischen Stelle Kapazität zusammen. Ein Haken, der im Alltag wehtun könnte.
Google bricht mit alten Gewohnheiten. Das kommende Pixel 11a, intern unter dem Codenamen Formosan entwickelt, bekommt direkt den neuen Tensor G6 spendiert. Ein echter Sprung. Zur Erinnerung: Das Pixel 10a musste noch mit dem älteren Tensor G4 vorliebnehmen und hat den Tensor G5 komplett übersprungen. Zusammen mit der PowerVR-GPU CXTP-48-1536 und 8 GB Arbeitsspeicher dürfte das System ordentlich rennen. Endlich vorbei die Zeiten zäher Performance-Unterschiede zur Oberklasse.
Die größte Erlösung betrifft jedoch den Empfang. Google schmeißt die fehleranfälligen Samsung-Modems raus und verbaut in der gesamten Pixel 11-Serie das MediaTek M90. Ein Segen. Verbindungsabbrüche adé. Dazu gesellt sich ein 6,3 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1080 x 2424 Pixeln und einer variablen Bildfrequenz von 60 bis 120 Hz. Die Spitzenhelligkeit klettert auf absurde 3.350 Nits. Im Alltag wichtiger als gedacht, wenn im Sommer die Sonne direkt aufs Display knallt.
Starke Kamera-Specs treffen auf einen unerwarteten Haken
Beim Akku rudert Google überraschend zurück. Die Mindestkapazität des Pixel 11a sinkt auf 4.870 mAh. Zum Vergleich: Das Pixel 10a brachte es noch auf eine Mindestkapazität von 5.000 mAh und eine Nennkapazität von 5.100 mAh. Weniger Saft für stärkere Hardware. Ein riskantes Spiel. Google spart beim Akku und setzt stattdessen voll auf die Effizienz des neuen Tensor-Chips Malibu. Ob das gutgeht, müssen erste echte Tests zeigen.
Auf der Vorderseite gibt es dafür frischen Wind. Ein neuer Sensor für die Frontkamera mit dem Codenamen „dokkaebi“ soll für bessere Selfies sorgen. Die Gesichtserkennung wird laut den Leaks über die gesamte Serie hinweg beschleunigt und arbeitet sicherer. Schnelleres Entsperren bei wenig Licht inklusive.
Das Smartphone kommt weltweit in verschiedenen Versionen in den Handel. Der Leak nennt die SKU GQ05X für den globalen Markt, GP1BL für Japan und G4XQ2 für Nordamerika. Farblich wird es mit Obsidian, Olive, Frost und Fog eine schlichte, aber schicke Auswahl geben. Sogar der Codename des übernächsten Modells steht schon fest: Das Pixel 12a wird intern „marmoset“ genannt. Google drückt beim Entwicklungstempo also mächtig aufs Gaspedal.
Warum MediaTek für Google die letzte Rettung ist
Der Wechsel zum MediaTek M90-Modem zeigt, dass Google die anhaltende Kritik der Pixel-Community endlich ernst nimmt. Jahrelang schleppten die Geräte die Empfangsschwächen der Samsung-Hardware als Altlast mit sich rum. Mit dem radikalen Wechsel zu MediaTek befreit sich Google aus dieser Abhängigkeit und stabilisiert die Kernfunktion eines jeden Smartphones: das Telefonieren und mobile Surfen.
Gleichzeitig verdeutlicht der direkte Einsatz des Tensor G6 im A-Modell einen klaren Kurswechsel bei der Hardware-Planung. Google verzichtet auf künstliche Kastration älterer Chip-Generationen in der Mittelklasse. Dass man dafür beim Akku spart, zeigt die wirtschaftliche Realität. Irgendwo muss der Rotstift angesetzt werden, um den Preisrahmen der A-Serie zu halten.
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