Samsung: One UI 9 bricht mit dem alten Foldable-Design

weißer One UI 9 Schriftzug auf grünem Hintergrund
Quelle: Samsung
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Wer ein fettes Foldable nutzt, kennt das Problem beim Wischen von oben nach unten. Der ganze Bildschirm ist blockiert, nur weil man schnell das WLAN wechseln will. Samsung schmeißt dieses alte Konzept mit One UI 9 endlich über den Haufen.

Ein geleakter Presse-Render des kommenden Galaxy Z Fold 8 im Wide-Format zeigt eine optische Kehrseite zum bisherigen Trott. Die Schnelleinstellungen decken mit dem Update auf Android 17 nicht mehr das gesamte Display ab. Sie schweben. Ein schwebendes Quick-Settings-Panel soll die Bedienung auf den großen Displays erträglicher machen. Ein Brocken weniger Frust.

Weniger Vollbild-Zwang, mehr Durchblick

Der Wisch nach unten bleibt gleich. Im direkten Vergleich zu One UI 8.5 bleibt im Hintergrund euer Homescreen oder die geöffnete App sichtbar, da Samsung stark auf Unschärfe und Schatteneffekte setzt. Clever gelöst. Der Inhalt verschmilzt optisch mit dem Hintergrundbild. Das nimmt den starren Vollbild-Charakter vergangener Tage.

Jede Medaille hat eine Kehrseite. Durch das schwebende Design schrumpfen die Trefferflächen für die einzelnen Toggles minimal. Das nervt. Wer dicke Daumen hat, verflucht im Alltag eventuell die filigranere Struktur. Samsung opfert hier ein Stück pure Ergonomie für eine lebendigere Optik.

Der Fahrplan steht fest

Das neue Interface kommt nicht irgendwann. Das Galaxy Z Fold 8 und das Ultra-Modell werden direkt ab Werk mit One UI 9 ausgeliefert, was das im Mai 2026 gegebene Versprechen einlöst. Voller Fokus. Die offizielle Vorstellung folgt am 22. Juli beim Unpacked-Event in London. Da müssen die Karten per Livestream auf den Tisch.

Samsungs Abschied von der Google-Vorgabe

Jahrelang war flaches Design das absolute Gesetz in Android-Land, maßgeblich vorangetrieben von Googles Material You. Samsung bricht diesen Trend jetzt gezielt auf. Ein Befreiungsschlag.

Der Wechsel zu Tiefenwirkung und schwebenden Elementen zeigt die neue Richtung. Gerade bei Foldables ist das überfällig, da reines Android auf den riesigen Bildschirmen oft zu lieblos wirkt. Die Konkurrenz schläft schließlich nicht.

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