Samsung Galaxy Z Fold 8: Speicher-Geschenk trotz Preis-Schock?

Rückseite des kommenden Samsung Galaxy Z Fold 8 als Dummy mit Dual-Kamera in schwarz
Quelle: JamOnline
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Wer ein neues Falt-Smartphone kaufen will, schaut dieses Jahr tief in die Röhre. Die Preise steigen, die Vorbesteller-Boni schrumpfen. Ausgerechnet beim teuren Speicher zieht Samsung jetzt aber doch die Reißleine.

Die altbekannte Gratis-Spritze wackelt nicht

Totgeglaubte leben länger. Jahrelang war die Verdopplung des Speichers zum selben Preis das einzige echte Argument, direkt am ersten Tag zuzuschlagen. Ein Bericht von News1 Korea zeigt nun, dass Samsung diese Tradition auch bei den neuen Foldables durchzieht. Ein feiner Zug. Zumindest auf den ersten Blick.

Wer am 22. Juli 2026 beim Galaxy Unpacked Event in London zuschlägt, bekommt beim Galaxy Z Flip 8 und Galaxy Z Fold 8 das Upgrade von 256 GB auf 512 GB geschenkt. Schlicht gespartes Geld. Und im Alltag wichtiger als gedacht. Doch wer ganz nach oben schielt, stolpert über den Haken im Kleingedruckten.

Der fiese Dämpfer beim Terabyte

Gierige Intensivnutzer zahlen drauf. Beim Galaxy Z Fold 8 und dem neuen Galaxy Z Fold 8 Ultra ist das Upgrade von 512 GB auf 1 TB nämlich nicht mehr komplett umsonst. Pustekuchen. Samsung verlangt hier laut dem Leak exakt 50 % des Preisunterschieds. Ein fieser Kompromiss.

Das nervt. Trotzdem dürfte die Aktion den frühen Verkauf ankurbeln, wenn die Geräte am 5. August 2026 offiziell in den Handel kommen. Die Kehrseite spüre ich schon vor dem Unboxing. Die Grundpreise der Hardware werden wohl spürbar anziehen. Da ist das Speicher-Trostpflaster bitter nötig.

Der unsichtbare Preistreiber hinter den Kulissen

Hinter dieser Entscheidung steckt knallharte Wirtschaft. Samsung hat diesen Vorbesteller-Bonus im Jahr 2023 mit der Galaxy S23-Serie eingeführt. Damals waren Speicherchips billige Massenware. Heute sieht die Welt komplett anders aus. Der weltweite KI-Boom frisst die Produktionskapazitäten auf.

Die Preise für DRAM, HBM und NAND-Flash explodieren förmlich. Die Herstellungskosten für Smartphones schießen in die Höhe. Dass Samsung den Bonus beim Schritt auf 512 GB trotzdem hält, überrascht. Es zeigt aber auch, wie panisch der Hersteller versucht, die Early Adopter trotz der vermuteten Preiserhöhungen bei der Stange zu halten.

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