iPhone 18 Pro: Apple kastriert den Kamerabutton und macht das Max dicker

Mitten im Juli kocht die Gerüchteküche über. Im September stehen das iPhone 18 Pro und ein faltbares Ultra an. Apple schraubt diesmal an Ecken, die im Alltag richtig nerven könnten.
Weniger Touch, mehr Gewicht – Apple baut um
Die größte Überraschung betrifft den Kamera-Button. Apple streicht laut den Leaks die Touch-Sensitivität sowie das haptische Feedback komplett und lässt nur Drucksensitivität übrig. Ein Rückschritt. Ich fand das Wischen für den Zoom ohnehin fummelig, aber das jetzt ist ein echter Haken.
Beim Topmodell iPhone 18 Pro Max wird es noch skurriler. Das Gehäuse wird dicker als beim iPhone 17 Pro Max und dem normalen 18 Pro. Die Kehrseite der Medaille? Ein fetter Akku. Chinesische Zulassungsdaten sprechen von fast 10 Prozent mehr Kapazität. Ein Brocken. Aber für die Laufzeit im Alltag wichtiger als gedacht.
Die Displays bleiben bei 6,3 und 6,9 Zoll. Die Dynamic Island schrumpft, weil Apple den Face-ID-Sensor unter das Glas verfrachtet. Zudem kommt LTPO+ zum Einsatz, was zusätzlich Strom spart. Außen gibt es ein mattiertes Ceramic Shield an der MagSafe-Rückseite. Bei den Farben fliegt Cosmic Orange raus. Dafür kommt Dark Cherry neben Light Blue, Dark Gray und Silver.
Eigener Funk und 2-Nanometer-Power
Drinnen passiert einiges. Der A20 Pro Chip wechselt auf das neue 2nm-Verfahren von TSMC. Das bringt spürbare Effizienz. Noch spannender ist der hauseigene C2-Modem-Chip. Nach dem C1 im iPhone 16e und dem C1X im iPhone Air folgt nun Generation drei. Apple bringt damit 5G via Satellit direkt auf das Smartphone. Surfen komplett ohne Mobilfunknetz oder WLAN. Klingt absurd, rettet dir im Funkloch aber den Hintern.
Die Hauptkamera mit 48 Megapixeln bekommt eine variable Blende. Ob das bei den kleinen Smartphone-Sensoren viel bringt, bleibt fraglich. Der neue N2-Chip funkt mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Wer das normale iPhone 18, das billigere 18e oder das iPhone Air der zweiten Generation sucht, muss übrigens warten. Die kommen erst im März 2027.
Der Silicon-Krieg: Warum Apple das Modem erzwingt
Apple drückt den eigenen Mobilfunkchip mit aller Macht in den Markt. Nach den ersten Versuchen im iPhone 16e zeigt das C2-Modem im iPhone 18 Pro die wahre Richtung: die totale Unabhängigkeit von Qualcomm. Die Satelliten-Funktion dient dabei als perfektes Marketing-Vehikel für die breite Masse.
Wirtschaftlich spart Apple damit langfristig Milliarden an Lizenzgebühren ein. Das Risiko durch Kinderkrankheiten der neuen Chip-Architektur tragen erst einmal die Käufer der Pro-Modelle. Ein harter Kompromiss für die Tech-Elite.
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