Galaxy S26 Ultra: Samsung beendet den 8-Bit-Kompromiss und bringt echtes 10-Bit-Panel

Samsung rüstet beim Display endlich auf und streicht eine der letzten technischen Altlasten. Der zuverlässige Insider Ice Universe bestätigt, dass das kommende Galaxy S26 Ultra mit einem nativen 10-Bit-Panel in den Handel kommt. Damit endet eine Ära der Kompromisse im High-End-Segment der Südkoreaner. Bislang nutzten selbst die teuersten Ultra-Modelle lediglich 8-Bit-Panels und simulierten die fehlende Farbtiefe mittels FRC-Dithering. Das neue Modell stellt physikalisch rund 1,07 Milliarden Farben dar, statt wie bisher nur 16,7 Millionen.
Der Unterschied offenbart sich im Alltag vor allem bei feinen Farbverläufen. Ein natives 10-Bit-Display eliminiert unschöne Abstufungen, das sogenannte Banding, bei Fotos und Videos nahezu komplett. Die Konkurrenz hat diesen Schritt längst vollzogen. Apple und diverse chinesische Hersteller verbauen entsprechende Screens bereits seit einiger Zeit in ihren Premium-Geräten. Samsung hielt als eigentlicher Marktführer für Display-Technologie erstaunlich lange an der alten Bauweise fest.
Mit der Vorstellung im nächsten Monat schließt das Galaxy S26 Ultra diese Lücke nun endgültig. Samsung dominierte bisher zwar Disziplinen wie Helligkeit und Energieeffizienz, vernachlässigte aber die Farbtiefe. Kombiniert der Hersteller die neuen Panel-Spezifikationen mit seiner gewohnt starken Kalibrierung, setzt das Display die Messlatte für die Wettbewerber wieder ein Stück höher. Reine Parität auf dem Datenblatt reicht dann als Antwort kaum noch aus.
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