iPhone 20 Pro: Mehr Display, aber das Gehäuse bleibt gleich

Apple iPhone 18 Pro und Pro Max
Quelle: Apple
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Ich finde Apples möglichen Plan für das iPhone 20 Pro ziemlich interessant: Zum 20. Geburtstag des iPhones könnte Apple 2027 nicht einfach nur die nächste Generation vorstellen, sondern das Display deutlich verändern. Laut Digital Chat Station soll das iPhone 20 Pro auf 6,4 Zoll wachsen, während das iPhone 20 Pro Max angeblich 7 Zoll erreichen soll.

6,4 und 7 Zoll sollen ins gleiche Gehäuse passen

Auf den ersten Blick klingt das nach größeren Smartphones. Genau das soll aber offenbar nicht passieren. Der Bericht spricht davon, dass die Geräte durch die dünneren Displayränder und die leichte Krümmung ungefähr gleich groß bleiben könnten.

Das wäre technisch deutlich interessanter als ein simples Wachstum der Bildschirmdiagonale. Mehr Fläche auf der Vorderseite, ohne das komplette Smartphone größer machen zu müssen – genau darauf läuft der aktuelle Trend schließlich hinaus. Beim iPhone 20 Pro wären es laut Quelle nur 0,1 Zoll mehr Display. Beim Pro Max soll die Diagonale dagegen auf 7 Zoll steigen.

Apple könnte dafür auf ein Display setzen, das an allen vier Seiten leicht gebogen ist. Wichtig ist dabei die Einschränkung: Es geht offenbar nicht um ein stark gebogenes Panel wie bei früheren Galaxy-Edge-Modellen. Die Krümmung soll vergleichsweise dezent ausfallen.

Das passt auch zu Apples bisherigem Vorgehen. Der Konzern scheint nicht einfach alte Curved-Display-Konzepte wieder auszugraben, sondern sucht offenbar nach einer Möglichkeit, die sichtbaren Ränder weiter zu reduzieren, ohne das gesamte Bedienkonzept umzuwerfen.

Das iPhone 20 Pro könnte endlich fast randlos werden

Noch interessanter ist die Frontkamera. Laut Digital Chat Station soll beim iPhone 20 Pro weiterhin ein kleines „Loch“ im Display vorhanden sein. Die heutige Dynamic Island könnte damit also verschwinden, vollständig freie Displayfläche gäbe es trotzdem noch nicht.

Das klingt zunächst nach einem kleinen Detail. Tatsächlich wäre es für das iPhone-Design aber ein ziemlich großer Schritt. Apple arbeitet bereits daran, Bestandteile von Face ID unter das Display zu verlagern. Beim iPhone 18 Pro soll beispielsweise ein Teil der Face-ID-Technik unter dem Panel verschwinden, während die Frontkamera zunächst sichtbar bleibt.

Damit ergibt sich ein ziemlich klares Bild: Apple könnte die Dynamic Island schrittweise zurückbauen, statt sie von heute auf morgen komplett verschwinden zu lassen. Beim Jubiläums-iPhone wäre dann genug Spielraum für einen deutlich moderneren Look.

Genau hier wird es spannend. Denn ein fast randloses Display bringt nicht automatisch einen praktischen Vorteil. Der eigentliche Gewinn liegt zunächst in der Optik. Das Smartphone wirkt moderner, obwohl sich an der grundsätzlichen Bedienung kaum etwas ändern muss.

Apple setzt offenbar auf Optik statt extreme Display-Krümmung

Die Formulierung „randlos“ sollte man deshalb nicht zu wörtlich nehmen. Das Display wird nach den aktuellen Informationen nicht wie ein Wasserfall an den Seiten herunterlaufen. Vielmehr soll die leichte Krümmung zusammen mit den schmaleren Rändern dafür sorgen, dass die Front nahezu vollständig aus Bildschirm besteht.

Das erinnert eher an die optische Wirkung einer Apple Watch als an die alten Samsung-Edge-Smartphones. Und ehrlich gesagt halte ich diesen Ansatz für nachvollziehbarer. Stark gebogene Displays sahen zwar auffällig aus, brachten im Alltag aber nicht unbedingt einen echten Mehrwert.

Apple dürfte deshalb versuchen, die Krümmung so weit zu reduzieren, dass sie vor allem für die Optik arbeitet. Das Display selbst bleibt damit ein klassisches Smartphone-Panel, während das Glas und die extrem schmalen Ränder den Eindruck einer größeren Fläche erzeugen.

Passend dazu gibt es bereits frühere Leaks, die für das iPhone 20 Pro von einem deutlich radikaleren Glasdesign sprechen. Dort ist ebenfalls von einem an allen vier Seiten gebogenen Aufbau die Rede. Noch ist das allerdings ein Leak und keine offizielle Apple-Bestätigung.

Unterm Strich wäre das für Apple ein typischer Jubiläums-Schritt: kein komplett neues Smartphone-Konzept, sondern eine bekannte Bauform, die an den entscheidenden Stellen deutlich verändert wird.

Ob Apple damit tatsächlich das iPhone-Design für die nächsten Jahre prägt, muss sich zeigen. Die Kombination aus 6,4 Zoll beim iPhone 20 Pro, 7 Zoll beim Pro Max und deutlich schmaleren Rändern wäre jedenfalls ein sichtbarer Unterschied – ohne dass Apple dafür zwangsläufig größere Geräte bauen müsste.

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