Musks Masterplan 2026: SpaceX schluckt xAI für das KI-Imperium im All

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Quelle: SpaceX

Elon Musk baut seine Unternehmen radikal zu einer gigantischen Einheit um. Der jüngste Paukenschlag ist die vollständige Übernahme der KI-Firma xAI durch das Raumfahrtunternehmen SpaceX. Damit verfolgt Musk ein Ziel, das bisher wie reine Science-Fiction klang: Er will riesige Rechenzentren für künstliche Intelligenz direkt in den Weltraum verlagern. Im Erdorbit lässt sich die enorme Abwärme der Server leichter bändigen. Zudem liefern Solarpanels dort oben rund um die Uhr saubere Energie ohne störende Atmosphäre oder Nachtphasen. Mit diesem Schritt löst SpaceX das größte Problem der modernen KI-Industrie: den explodierenden Hunger nach Strom und Kühlung auf der Erde.

Der finanzielle Rahmen dieses Deals sprengt alle bisherigen Maßstäbe der Tech-Welt. Analysten bewerten das fusionierte Konstrukt aus SpaceX und xAI bereits mit rund 1,25 Billionen US-Dollar. Um diese Vision zu finanzieren, plant Musk den größten Börsengang der Geschichte für den Sommer 2026. Der IPO von SpaceX könnte bis zu 50 Milliarden Dollar an frischem Kapital in die Kassen spülen. Die angepeilte Marktbewertung liegt bei schwindelerregenden 1,5 Billionen Dollar. Damit würde SpaceX in die oberste Liga der wertvollsten Unternehmen weltweit aufsteigen und Rekorde von Konzernen wie Saudi Aramco brechen.

Auch Tesla spielt in diesem Machtgefüge eine entscheidende, wenn auch finanziell riskante Rolle. Der Elektroauto-Hersteller investierte Ende Januar trotz interner Kritik rund 2 Milliarden Dollar in xAI. Damit sichert sich Tesla einen Anteil von etwa 0,16 Prozent an Musks neuer Innovationsmaschine. Für Tesla ergibt dieser Schachzug strategisch durchaus Sinn. Das Unternehmen benötigt für das autonome Fahren und den humanoiden Roboter Optimus enorme Mengen an Rechenpower. Zudem könnten Teslas Solar- und Batterietechnologien die Energieversorgung der geplanten orbitalen Rechenzentren absichern. Experten spekulieren bereits über eine vollständige Fusion von Tesla und SpaceX in der nahen Zukunft.

Der Weg zum Mars tritt in Musks aktueller Kommunikation fast schon in den Hintergrund. Er spricht nun ehrgeizig von der Erschließung des gesamten Universums durch die Menschheit. Kritiker sehen in der xAI-Übernahme vor allem ein Manöver, um die hohen Verluste des KI-Startups zu verschleiern. xAI verbrennt monatlich gewaltige Summen, während SpaceX durch das Starlink-Geschäft bereits stabile Einnahmen generiert. Ob die Flucht in den Weltraum wirtschaftlich aufgeht, wird sich erst in einigen Jahren zeigen. Sicher ist nur eines: Elon Musk zementiert gerade seine Vormachtstellung an der Schnittstelle von KI und Raumfahrt.


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