OnePlus rudert zurück: Anti-Rollback-Sperre ist nur temporär

Die wichtigste Nachricht kommt direkt zum Anfang. OnePlus hebt die umstrittene Blockade für Software-Downgrades mit dem nächsten routinemäßigen Update wieder auf. Der Hersteller bestätigte diesen Schritt jetzt offiziell und gibt damit Entwarnung für die Modding-Community. Aktuell sorgen Firmware-Versionen wie 16.0.2.50x für massive Probleme, da eine integrierte Anti-Rollback Protection das Zurücksetzen auf ältere Software verhindert. Wer es trotzdem versucht, hält am Ende oft ein unbrauchbares Smartphone in den Händen.
Betroffen sind unter anderem das OnePlus 13, das 13T sowie das neue OnePlus 15. Der Hersteller begründet die drastische Maßnahme mit einer akuten Sicherheitslücke. Um Nutzer vor Angriffen zu schützen, musste der Weg zurück zu älteren, potenziell unsicheren Versionen kurzzeitig versperrt werden. Details zur eigentlichen Schwachstelle nennt das Unternehmen bewusst nicht. Es handelt sich laut OnePlus aber definitiv nicht um eine dauerhafte Strategieänderung gegen Custom-ROMs oder Bastler.
Du solltest aktuell also unbedingt die Füße stillhalten. Ein Downgrade-Versuch endet momentan fast garantiert in einem Brick des Geräts. Die einzige logische Handlungsempfehlung lautet Warten auf den kommenden Sicherheitspatch. Sollte dein Gerät durch einen Flash-Versuch bereits den Dienst verweigern, verweist OnePlus auf den offiziellen Support. Nur dort kann man dir in der aktuellen Situation helfen.
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