Oppo Find X10 Serie: 8.000 mAh Akku trifft Doppel-200-MP

Farbvarianten des OPPO Find X10
Quelle: Oppo
Verpasse keine News, folge mir auf WhatsApp, Mastodon oder Google News

Oppo stellt in China seine neue Flaggschiff-Reihe vor. Neben dem Standardmodell Find X10 bringt der Hersteller überraschend ein leicht abgespecktes Find X10 E an den Start. Beide Smartphones setzen auf MediaTek-SoCs im 3-Nanometer-Verfahren, riesige Silizium-Karbon-Akkus und Kamerasysteme aus der Hasselblad-Kooperation.

Doppel-200-Megapixel und Silizium-Karbon-Kraftwerk

Das reguläre Oppo Find X10 zieht hardwareseitig alle Register. Angetrieben wird das Gerät vom MediaTek Dimensity 9600M, der mit Taktraten von bis zu 4,21 GHz arbeitet. Dazu gesellt sich ein 6,59 Zoll großes OLED-Display mit 144 Hz Bildwiederholrate und symmetrischen Rändern von gerade einmal 0,99 Millimetern.

Ein echtes Ausrufezeichen setzt Oppo beim Akku: Satte 8.000 mAh fasst der Stromspeicher dank Silizium-Karbon-Technologie. Geladen wird kabelgebunden mit 80 Watt SuperVOOC und kabellos mit 50 Watt. Auch das Kamerasystem klotzt statt zu kleckern. Oppo verbaut gleich zwei 200-Megapixel-Sensoren – einen für die 23-mm-Hauptkamera (1/1,4 Zoll) und einen für die 65-mm-Periskop-Telekamera (1/1,56 Zoll). Ergänzt wird das Setup durch eine 50-MP-Ultraweitwinkelkamera und die Abstimmung durch Hasselblad. Nachdem das Oppo Find X10 Ultra Preis-Schock auf Foldable-Niveau ankündigte, zeigt das Basis-Find-X10, dass bereits im Standardmodell enorm viel Oberklasse-Hardware steckt.

Oppo Find X10 E als flache Alternative

Mit dem Find X10 E schickt Oppo zeitgleich einen kleineren Ableger ins Rennen. Dieses setzt auf ein flaches Gehäusedesign und wird vom MediaTek Dimensity 9500s angetrieben. Das 6,59-Zoll-AMOLED-Display bietet 120 Hz und eine globale Peak-Helligkeit von 1.800 Nits.

Trotz des schmaleren Profils bringt das X10 E einen 7.025 mAh starken Akku unter, der ebenfalls mit 80 Watt Kabel- und 50 Watt Wireless-Charging geladen werden kann. Auf der Rückseite verzichtet das E-Modell auf die 200-MP-Exzesse und setzt stattdessen auf drei 50-Megapixel-Kameras (Hauptkamera, Periskop-Tele und Ultraweitwinkel). Auch hier bleibt das Branding des schwedischen Kameraspezialisten erhalten. Die seit Jahren gepflegte Oppo-Kooperation mit Hasselblad setzt sich somit bis in die Mittelklasse-Ableger der Flaggschiff-Serie fort.

Preise und globale Ungewissheit

In China starten die Geräte am 24. September. Das Find X10 E geht ab 4.999 Yuan (ca. 635 Euro vor Steuern) an den Start, während das normale Find X10 bei 5.499 Yuan (ca. 700 Euro) mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher beginnt. Für die Top-Variante des Find X10 mit 16 GB RAM und 1 TB Speicher werden 7.499 Yuan aufgerufen.

Für hiesige Kunden bleibt die Ankündigung allerdings mit einer gewissen Skepsis verbunden. Das anhaltende Thema Oppo-Comeback in Deutschland sorgt weiterhin für Frust, da neue Flaggschiffe auf dem hiesigen Markt noch immer Mangelware bleiben. Ob und wann die X10-Reihe ihren Weg nach Europa findet, lässt der Hersteller vorerst offen. Technisch liefern die Chinesen beim Akku und bei den Sensoren auf jeden Fall ordentlich ab.

Google bevorzugte Quelle Schmidtis Blog Schmidtis Blog zu Deiner bevorzugten Quelle bei Google hinzufügen

Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert