Pixel 10a: Neues Modell, alte Technik – und hier sind die 4 Farben

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Quelle: Google

Das Pixel 10a sorgt schon vor dem Release für Ernüchterung. Die geleakten Render zeigen ein Smartphone, das seinem Vorgänger fast vollständig entspricht. Neue Farbtöne wie Berry, Fog, Lavender und Obsidian sollen als Upgrade dienen – und das bei einem Startpreis von 550 Euro. Begriffe wie Mittelklasse‑Smartphone, Tensor‑Chip und Preis‑Leistung stehen dabei im Fokus.

Technisch bleibt fast alles beim Alten. Statt des erwarteten Tensor G5 soll ein leicht übertakteter Tensor G4 verbaut werden. Kamera‑Hardware, 5.100‑mAh‑Akku und die auffällig breiten Displayränder bleiben unverändert. Auch die 23‑Watt‑Ladung ohne Netzteil bleibt bestehen. In einer Preisklasse, in der andere Hersteller dünnere Ränder, deutlich schnellere Chips und 120‑Watt‑Laden bieten, wirkt das Pixel 10a wie ein Gerät, das den Anschluss verpasst hat.

Die Preisgestaltung verstärkt diesen Eindruck. Die 256‑GB‑Version soll 650 Euro kosten, während das nahezu identische Pixel 9a bereits für rund 370 Euro erhältlich ist. Ein Vorbesteller‑Deal, der die größere Speichervariante deutlich reduziert, zeigt, dass Google selbst Zweifel an der eigenen Preisstrategie hat. Der tatsächliche Mehrwert beschränkt sich auf neue Farben und eine neue Modellnummer.

Das Pixel 10a ist damit weniger ein Fortschritt als ein Lückenfüller. Es hält die Serie am Leben, ohne echte Neuerungen zu liefern. Wer ein gutes Google‑Smartphone sucht, fährt mit dem Vorgänger besser oder wartet auf ein Modell, das den Namen „Update“ verdient. Das 10a zeigt vor allem eines: Die „a“-Reihe hat ihren ursprünglichen Anspruch verloren.


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