PlayStation 6: Warum Sonys nächste Konsole 2027 erscheinen wird

Sony PlayStation 6 Concept Render
Quelle: Sony PlayStations

Rund um Sonys kommende Konsolengeneration verdichten sich die Hinweise, auch wenn das Unternehmen selbst weiterhin schweigt. Klar ist nur, dass eine neue PlayStation längst geplant ist. Die Frage nach Zeitpunkt, Ausstattung und Preis bleibt jedoch offen, und die verfügbaren Informationen zeichnen ein Bild voller möglicher Szenarien.

Viele Beobachter rechnen mit einem Marktstart Ende 2027. Diese Einschätzung ergibt sich aus Sonys üblichen Generationsabständen, aus Hinweisen in Gerichtsunterlagen des Microsoft‑Activision‑Verfahrens und aus Berichten über den Entwicklungsstand des neuen AMD‑Chips. Ein bekannter Hardware‑Leaker spricht davon, dass der erste Testchip Ende 2025 gefertigt werden soll. Da Sony zwischen diesem Schritt und dem Verkaufsstart traditionell rund zwei Jahre vergehen lässt, erscheint ein Termin im November 2027 plausibel. Gleichzeitig sorgt die angespannte Lage am RAM‑Markt für Unsicherheit. Ein Ingenieur aus dem PlayStation‑Team soll sogar einen späteren Zeitplan mit Vorstellung 2028 und Veröffentlichung 2029 erwähnt haben.

Technisch soll die neue Konsole einen klaren Fortschritt bieten. Sony kündigt einen Sprung an, der sich ähnlich deutlich anfühlen soll wie der Wechsel von PS4 zu PS5. Gerüchte sprechen von einem AMD‑Chip mit Zen‑6‑Kernen und einer Grafikeinheit auf Basis von RDNA‑5. Der Arbeitsspeicher könnte auf 24 Gigabyte steigen. Einige Leaker spekulieren über extrem hohe Bildraten in 4K und sogar 8K, doch Fachleute halten diese Ziele für schwer erreichbar. Verbesserungen bei Raytracing und KI‑gestützten Funktionen gelten dagegen als realistisch. Zudem soll die Konsole ältere Spiele der PS4‑ und PS5‑Generation unterstützen.

Beim Design gibt es noch keine konkreten Hinweise. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass Sony das modulare Laufwerkskonzept der aktuellen Slim‑Modelle fortführt. Käufer könnten erneut zwischen einer rein digitalen Version, einer Variante mit fest integriertem Laufwerk und einem nachrüstbaren Modul wählen.

Die Preisfrage bleibt der größte Unsicherheitsfaktor. Erste Schätzungen lagen bei 700 bis 800 Euro, doch steigende Produktionskosten und die Positionierung der PS5 Pro lassen inzwischen eher 800 bis 900 Euro erwarten. Ältere Hinweise auf eine günstigere Strategie gelten als überholt.

Nicht alle Branchenkenner glauben an einen spürbaren Generationssprung. Der frühere PlayStation‑Chef Shawn Layden warnt seit Jahren davor, dass Leistungssteigerungen immer weniger sichtbar werden. Für Sony wird es daher entscheidend sein, ob die PS6 neue Spielerlebnisse ermöglicht, die über reine Grafikverbesserungen hinausgehen und KI‑Funktionen sinnvoll nutzen.

Die nächste PlayStation wird kommen. Ob sie 2027 erscheint und ob sie den hohen Erwartungen gerecht wird, entscheidet letztlich darüber, ob Sony die nächste Konsolengeneration erneut dominieren kann.


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