Polestar drückt aufs Gas: Vier neue Modelle bis 2028

Polestar beendet die taktische Zurückhaltung und bläst zur größten Modelloffensive der Firmengeschichte. CEO Michael Lohscheller stellt die Weichen für ein massives Wachstum und schickt bis 2028 vier neue Elektroautos ins Rennen. Den Anfang macht im Sommer 2026 der Polestar 5. Der luxuriöse Grand Tourer mit 800-Volt-Technik und 884 PS basiert auf einer extrem verklebten Aluminiumplattform. Kurz darauf folgt im vierten Quartal eine neue Karosserievariante des Bestsellers Polestar 4. Diese kombiniert das Platzangebot eines Kombis mit der Agilität eines SUVs und erhält nun auch die lang vermisste Heckscheibe.
Die Strategie zielt auf Profitabilität statt auf reine Rabattschlachten. Mit dem Ausbau des Händlernetzes um 30 Prozent will Lohscheller die Marke näher zum Kunden bringen. Anfang 2027 startet die nächste Generation des Polestar 2. Die Limousine wächst um 30 Zentimeter auf 4,80 Meter und wechselt auf eine modernere Plattform, um im Premiumsegment gegen das Tesla Model 3 zu punkten. Den Abschluss bildet 2028 der Polestar 7. Das kompakte SUV wird in der Slowakei gefertigt und nutzt die innovative Cell-to-Body-Technologie, bei der die Batteriezellen direkt im Chassis sitzen.
Polestar prognostiziert für 2026 ein Absatzplus im niedrigen zweistelligen Bereich. Durch die neuen Baureihen deckt der Hersteller künftig 60 Prozent des europäischen E-Auto-Marktes ab – bisher waren es nur 25 Prozent. Trotz des schwierigen geopolitischen Umfelds bleibt die Stimmung positiv. Das Unternehmen setzt auf eine Mischung aus Online-Direktvertrieb und klassischen Handelspartnern. Dieser hybride Ansatz soll die Marke stabilisieren und dauerhaft in die schwarzen Zahlen führen.
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