Samsung Galaxy Buds 4 und Buds 4 Pro vorgetselllt: Neues Design, stabile Preise – und ein Feature, das iPhone-Nutzern bekannt vorkommt

Samsung Galaxy Buds 4 und Buds 4 Pro
Quelle: Samsung

Samsung hat bei der Buds 3-Generation auf ein kantiges, dreieckiges Stieldesign mit LED-Lichtstreifen gesetzt. Ein Jahr später ist beides verschwunden. Die Galaxy Buds 4 und Buds 4 Pro kommen mit flachen, metallischen Stielen, ohne Beleuchtungseffekte, ohne die AirPods-ähnliche Winkelform des Vorgängers. Samsung hat laut eigener Aussage Millionen von Ohrmessungen ausgewertet und über 10.000 Simulationen durchgeführt, um das neue ergonomische Profil zu entwickeln. Ob das in der Praxis besser sitzt, zeigt sich nach dem Launch am 11. März.

Das Ladecase wurde komplett überarbeitet. Die Buds liegen jetzt horizontal in einem rechteckigen Gehäuse, das einen transparenten Deckel hat. Das wirkt näher an Nothing Audio als an AirPods, und das ist vermutlich auch so beabsichtigt.

Die Trennung zwischen den Modellen bleibt klar. Die Standard-Buds 4 sitzen offen in der Ohrmuschel, ohne Silikon-Tips. Die Buds 4 Pro sind In-Ear-Hörer mit Silikon-Aufsätzen. Das Pro-Modell bringt einen größeren Woofer mit, der laut Samsung 20 Prozent mehr Fläche bietet als beim Vorgänger, kombiniert mit einem planaren Tweeter. Beide Modelle unterstützen 24-Bit-Audio bei 96 kHz über Samsungs SSC-HiFi- und SSC-UHQ-Codec. Außerdem sind SBC, AAC, LC3 und Auracast an Bord. LDAC fehlt weiterhin.

Das ANC wurde auf beiden Modellen weiterentwickelt. Beim Pro-Modell heißt die Technik Adaptive ANC 2.0. Sie passt die Geräuschunterdrückung dynamisch an die Umgebung an – erkennt die Software etwa ein Sirenengeräusch, schaltet sie automatisch in den Transparenzmodus. Die Standard-Buds 4 kommen mit ANC 1.0.

Das neue Feature, das bei Apple-Nutzern Déjà-vu auslösen wird: Head Gestures. Ein Nicken nimmt Anrufe an, ein Kopfschütteln lehnt sie ab. Samsung bezeichnet das als eigenständige Entwicklung, aber das Prinzip kennen AirPods-Pro-Nutzer seit Generation 3. Über dieselbe Gestik lässt sich auch Bixby aktivieren. Gemini und Perplexity sind als Sprach-Agenten ebenfalls direkt aus den Ohrhörern abrufbar, ohne das Telefon entsperren zu müssen.

Neu ist außerdem die Namenserkennung. Werden bis zu drei hinterlegte Spitznamen in der Umgebung gehört, wechseln die Buds automatisch in den Transparenzmodus. Praktisch, wenn jemand ruft und man gerade Musik hört. Interpreter Mode für Echtzeit-Übersetzung in 22 Sprachen ist ebenfalls an Bord.

Laufzeiten: Buds 4 Pro schaffen sieben Stunden mit deaktiviertem ANC, sechs Stunden mit ANC. Das Case bringt die Gesamtlaufzeit auf 30 bzw. 26 Stunden. Buds 4: sechs Stunden ohne ANC, fünf mit. Case: 30 bzw. 24 Stunden gesamt. Beide Modelle laden kabellos über das Case.

Schutzklassen: IP54 beim Standardmodell, IP57 beim Pro. Bluetooth 6.1 auf beiden. Fast Pair fehlt weiterhin, was alle Nicht-Samsung-Android-Nutzer auf manuelle Kopplung verweist.

Preise in Deutschland: 179 Euro für die Buds 4, 249 Euro für die Pro-Variante. Gegenüber der Vorgängergeneration kein Aufschlag. Farben: Schwarz und Weiß für beide, Pink Gold exklusiv im Samsung Online Shop für das Pro-Modell. Vorbestellungen laufen ab sofort.

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