Samsung Galaxy S26 Ultra: Kritik am neuen Privacy Display nach erstem Praxistest [Video]

Das groß beworbene Privacy Display des Galaxy S26 Ultra enttäuscht in einem ersten realen Belastungstest. Der russische YouTuber Wylsacom, bekannt für seine präzisen Vorab-Leaks zu Apple-Hardware, liefert kurz vor dem offiziellen Launch ernüchternde Einblicke. Obwohl Samsung die Funktion als digitalen Blickschutz vermarktet, konnte eine neben dem Nutzer sitzende Person Bildschirminhalte fast problemlos mitlesen. Der Betrachtungswinkel verengt sich in der Praxis offenbar weit weniger stark, als die Marketing-Versprechen zu One UI 8.5 vermuten ließen.
Neben der mangelhaften Schutzwirkung trüben technische Kompromisse das Gesamterlebnis. Sobald Nutzer den Blickschutz über die Schnelleinstellungen aktivieren, sinkt die Bildqualität rapide ab. Die maximale Helligkeit bricht massiv ein, während Kontraste und die Samsung-typischen lebendigen Farben sichtlich verwaschen wirken. Aktuell erinnert das hardwareseitig integrierte Feature eher an eine preiswerte Sichtschutzfolie aus dem Zubehörhandel als an eine innovative Display-Technologie.
Samsung reagiert mit dieser Funktion auf den wachsenden Wunsch nach Privatsphäre im öffentlichen Raum. Das Smartphone soll durch eine gezielte Steuerung der Lichtaustrittswinkel verhindern, dass Fremde in der Bahn oder im Café mitlesen können. Wylsacoms Test zeigt jedoch, dass Texte in gängigen Alltagssituationen weiterhin lesbar bleiben. Dennoch lobt der Leaker den grundsätzlichen Ansatz und hofft auf Software-Updates, mit denen Samsung die Intensität des Filters künftig aggressiver abstimmen könnte.
Der Druck auf Samsung wächst, da Konkurrenten wie Oppo oder Vivo derzeit mit größeren Akkus und überlegener Kamera-Hardware punkten. Ein bloß iteratives Upgrade ohne echten Mehrwert reicht vielen Nutzern für einen Wechsel vom Vorgänger nicht mehr aus. Ob das Privacy Display nach dem Verkaufsstart durch Feintuning an Überzeugungskraft gewinnt, müssen ausführliche Tests der finalen Seriengeräte zeigen. Vorerst bleibt die Funktion hinter den hohen Erwartungen der Community zurück.
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