Galaxy Watch 9: Samsung klebt beim Ladetempo in der Vergangenheit fest

Samsung zeigt seine neuen Smartwatches am 22. Juli bei einem Event in London. Die chinesische Zertifizierungsbehörde 3C listet die Geräte bereits in ihrer Datenbank. Diese offiziellen Dokumente verraten die exakte Ladegeschwindigkeit vor dem Marktstart.
Zwei Modellnummern tauchen in den Papieren auf. Die Nummer SM-L3550 gehört zur kommenden Galaxy Watch 9. Das Kürzel SM-L7150 markiert die teurere Galaxy Watch Ultra 2.
Beide Uhren laden mit mageren 10 Watt.
Stillstand an der Steckdose
Samsung recycelt die lahme Ladetechnik der alten Generation. Die Vorgänger nutzten exakt dieselbe Leistung. Nutzer warten weiterhin geduldig auf einen vollen Akku.
- Galaxy Watch 9: Das Standardmodell kriecht mit 10 Watt vor sich hin.
- Galaxy Watch Ultra 2: Das teure Outdoor-Modell lädt trotz Riesen-Akku quälend langsam.
- Galaxy Watch 9 Classic: Die Nostalgie-Version mit Drehlünette bekommt keine Extrawurst.
Xiaomi zieht mühelos vorbei
Xiaomi pumpt seine Uhren längst mit der dreifachen Geschwindigkeit voll. Der chinesische Konkurrent rettet gestresste Nutzer vor dem leeren Akku am Morgen. Samsung-Besitzer müssen ihre Lade-Gewohnheiten exakt planen.
Neue Sensoren in der Samsung Health-App fangen diesen Hardware-Frust nicht auf. Effizientere Prozessoren müssen die Laufzeit im Alltag retten. Größere Akkus machen ohne schnelles Laden wenig Spaß.
Apple bietet bei der Ultra-Serie echtes Zwischenladen in der Kaffeepause. Samsung kopiert den Namen der Konkurrenz. Die Südkoreaner vergessen das passende Upgrade für das Ladekabel.
Quelle: GSMArena
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