Samsung Galaxy S27 Pro & Ultra: Akkus machen bei der Größe bedeutenden Schritt nach vorn

Der südkoreanische Branchenprimus bricht bei seinen kommenden Top-Smartphones mit einer jahrelangen Tradition. Seit mehreren Modellgenerationen verharrten die Spitzenmodelle bei exakt 5.000 mAh. Neue Daten aus der Zuliefererkette zeigen nun, dass diese Kapazitätsgrenze bei der nächsten Gerätegrgeneration fällt.
Einem Bericht von GalaxyClub zufolge erhält das Galaxy S27 Ultra einen Energiespeicher mit einer Nennkapazität von 5.534 mAh. Das Unternehmen wird diesen Baustein voraussichtlich mit 5.700 mAh typischer Kapazität vermarkten. Das Schwestermodell Galaxy S27 Pro steigt parallel auf nominell 5.087 mAh beziehungsweise 5.200 mAh typisch.
Silizium-Karbon löst das physikalische Gehäuse-Problem
Der Kapazitätssprung von rund 15 Prozent basiert auf dem Einsatz von Silizium-Karbon-Anoden. Diese Materialmischung erlaubt eine deutlich höhere volumetrische Energiedichte als reine Graphit-Anoden. Samsung dosiert den Silizium-Anteil allerdings bewusst niedrig, um physikalische Ausdehnungen der Zellen beim Laden zu verhindern.
Chinesische Konkurrenten verbauen in ihren Flaggschiffen bereits Silizium-Akkus der dritten Generation mit Kapazitäten von 6.000 bis 7.500 mAh. Samsung agiert nach den historischen Lade-Ausfällen vergangener Tage spürbar vorsichtiger. Der Konzern erzielt den Raumgewinn im Gehäuse nicht nur über die Zellchemie, sondern auch durch Einsparungen am hinteren Kameramodul, was zeitgleich das Gesamtgewicht reduziert.
Effizienz-Synergien durch das 2-Nanometer-SoC
Die höhere Energiedichte trifft beim kommenden Flaggschiff auf eine neue Prozessorgeneration im 2-Nanometer-Fertigungsverfahren. Das Zusammenspiel aus verringertem Strombedarf des Chipsatzes und dem 700-mAh-Zuwachs verlängert die effektive Display-On-Time messbar.
Samsung nutzt die Zellchemie bereits in aktuellen Falt-Modellen und überträgt die Skaleneffekte jetzt auf das klassische Smartphone-Design. Diese Anpassung dient der Absicherung der eigenen Preispunkte im oberen Marktsegment. Wer Spitzenpreise aufruft, muss bei den Kernmetriken der Alltagstauglichkeit mitziehen.
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