Schluss mit Foto-Gängelung: Samsung spendiert günstigen Handys die Profi-Kamera-App

ikonischer heller Samsung-Schriftzug auf dunklen Hintergrund
Quelle: KI-generiert mit Imagen 3 von Google Gemini
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Samsung öffnet die Schatztruhe. Die Foto-App Camera Assistant verlässt die teure Flaggschiff-Zone. Besitzer günstigerer Smartphones kontrollieren ihre Linsen ab sofort selbst.

Das Werkzeug war bisher der S-Klasse vorbehalten. Jetzt rutscht die Software tief in die Mittelklasse. Samsung verteilt das Update an ausgewählte A- und M-Modelle.

Voraussetzung für die Installation ist das neue One UI 8.5. Der Download läuft über den hauseigenen Galaxy Store. Folgende Geräte versorgt der Hersteller mit dem Kamera-Werkzeug:

  • Galaxy A57: Das neue Top-Modell der Mittelklasse kriegt sofort alle Funktionen.
  • Galaxy A37: Nutzer freuen sich über die unerwartete Aufwertung.
  • Galaxy A34, A35 und A36: Die älteren Semester rüsten überraschend nach.
  • Galaxy M34, M35 und M36: Die Akku-Monster knipsen jetzt deutlich präziser.
  • Galaxy Tab S9, S10 und S11: Die Tablets erhalten die Optionen inklusive aller FE-Ableger.

Das Ende des nervigen Automatik-Zwangs

Die App nistet sich direkt im normalen Kameramenü ein. Nutzer schalten ungeliebte Automatiken gezielt aus. Der automatische Linsenwechsel bei Videoaufnahmen lässt sich komplett blockieren. Das Smartphone springt nicht mehr unkontrolliert zwischen den Sensoren hin und her.

Fokus-Peaking färbt scharfe Kanten im Sucher ein. Das erleichtert das manuelle Scharfstellen enorm. Die Option für Fokus-Priorität verhindert unscharfe Schnappschüsse. Das Handy löst erst bei perfekter Schärfe aus. Das braucht eine ruhige Hand.

Künstliche Grenzen trüben den Spaß

Günstige Hardware bremst die Software aus. Die Prozessoren der A-Klasse verkraften nicht jeden High-End-Trick. Das Abschalten der optischen Bildstabilisierung fehlt bei den günstigen Modellen komplett. Audio-Monitoring bleibt ebenfalls den teuren Flaggschiffen vorbehalten.

Samsung kopiert hier die bekannte Taktik von Apple. Profi-Funktionen wandern erst extrem spät in die Basismodelle. Google geht beim Pixel einen besseren Weg. Die Amerikaner bieten solche Detail-Optionen direkt ab Werk an. Eine extra App entfällt dort komplett.


Quelle: Slashgear

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