Samsung Galaxy S26 Ultra: Chaos um 25 Watt Qi2-Laden und fehlende Magnete

Samsung verzichtet beim Galaxy S26 Ultra weiterhin auf fest verbaute Magnete im Gehäuse. Während die Konkurrenz auf den Qi2-Standard mit magnetischer Ausrichtung setzt, bleibt Samsung bei seiner „Qi2 Ready“-Strategie. Die Magnete wandern somit in optionale Schutzhüllen. Das sorgt in der Praxis für massive Probleme beim Erreichen der beworbenen kabellosen Ladegeschwindigkeit von 25 Watt. Nutzer berichten von einer komplizierten Handhabung und einer unzuverlässigen Funktion. Selbst mit Original-Zubehör scheint das System nicht reibungslos zu laufen.
Ein Grund für das Scheitern der schnellen Ladevorgänge ist ein spezieller digitaler Handschlag zwischen Smartphone, Hülle und Ladegerät. Zubehörhersteller wie Dbrand bestätigen, dass einfache Magnete in der Hülle nicht ausreichen. Ohne eine zertifizierte Erkennung schaltet das System die vollen 25 Watt nicht frei. Frühe Käufer klagen zudem über eine starke Hitzeentwicklung und Ladeabbrüche. Ein reibungsloses Nutzererlebnis sieht definitiv anders aus. Die technische Umsetzung wirkt aktuell eher wie ein Hindernislauf für zahlende Kunden.
Samsung rechtfertigt den Verzicht auf interne Magnete mit dem Wunsch nach einer dünneren Bauweise des Smartphones. Das Argument, der S Pen vertrage sich nicht mit den Magneten, spielt laut offiziellen Aussagen keine Rolle. In der Realität führt diese Designentscheidung jedoch zu Frust bei den Anwendern. Wer die volle Leistung nutzen will, ist zwingend auf spezielle Cases angewiesen. Doch selbst Samsungs eigenes 25-Watt-Ladegerät liefert laut ersten Erfahrungsberichten keine stabilen Ergebnisse. Die Kompatibilität bleibt ein großes Fragezeichen.
Ob sich der Aufwand für 25 Watt kabelloses Laden überhaupt lohnt, bleibt fraglich. Der Mehrwert gegenüber langsameren Standards ist im Alltag oft gering. Dennoch enttäuscht Samsung durch die komplizierte Implementierung. Ein Flaggschiff in dieser Preisklasse sollte einfach funktionieren, ohne dass Kunden Detektivarbeit beim Zubehörkauf leisten müssen. Wer auf Nummer sicher gehen will, greift weiterhin zum Kabel.
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