Samsung Galaxy S26 Ultra Privacy Display im Hands-On Video: Fünf Jahre Entwicklung – und es lässt sich nicht kopieren

Ein Händler in Dubai hat die Karten zu früh aufgedeckt. Drei Tage vor dem offiziellen Unpacked tauchte ein Video auf, gedreht mit einem echten Seriengerät: Das Galaxy S26 Ultra läuft, das Privacy Display ist aktiv. Was man sieht, ist kein Demo-Modus und kein Pressemuster, sondern Produktionssoftware auf Verkaufsware.
Die Technologie dahinter nennt Samsung Flex Magic Pixel. Samsung Display hat dieses System fünf Jahre lang entwickelt, erstmals öffentlich gezeigt wurde es auf dem MWC 2024. Das Panel selbst steuert den Betrachtungswinkel elektronisch. Von vorne sieht der Bildschirm aus wie immer: volle Helligkeit, volle Farben, normale Lesbarkeit. Wer von der Seite schaut, sieht Schwarz. Kein Folie, kein Aufkleber, kein Zubehör. Die Funktion steckt direkt im M14-OLED-Display.
Im Praxisvideo von @KaroulSahil sieht man, dass selbst bei mittlerer Einstellung – nicht auf Maximum gedreht – der Schulterblick praktisch unmöglich ist. Der Effekt ist abrupt. Ein kleiner Winkel reicht, um den Bildschirm von lesbar auf nahezu schwarz zu schalten. One UI 8.5 arbeitet dabei mit KI zusammen: Die Auto-Privacy-Funktion aktiviert den Sichtschutz selbstständig, sobald das Gerät öffentliche Orte wie Bahnen oder Aufzüge erkennt. Wer das nicht will, schaltet die Automatik ab und steuert alles manuell. Per-App-Steuerung ist laut Leak ebenfalls möglich – Privacy Display springt dann nur bei Banking-Apps, sensiblen Chats oder dem Sperrbildschirm an.
Flex Magic Pixel blurs specific screen areas selectively – das heißt theoretisch, Samsung könnte künftig nicht den gesamten Bildschirm einschränken, sondern einzelne UI-Elemente: Benachrichtigungen oben, Tastatur unten, Nachrichteninhalt in der Mitte.
Privacy Display ist ein Ultra-Exklusivmerkmal – S26 und S26 Plus erhalten das Feature nicht. Wer es haben will, greift zum teuersten Modell der Reihe. Apple hat kein vergleichbares System angekündigt.
Das Privacy Display ist das erste Samsung-Feature seit Jahren, das kein Konkurrent kurzfristig kopieren kann. Nicht weil es technisch unvorstellbar wäre, sondern weil fünf Jahre Display-Entwicklung nicht in einem Produktzyklus aufgeholt werden.
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