Samsung plant 2027 Rückkehr zu eigenen CPU- und GPU-Kernen mit Exynos 2800

Samsung arbeitet offenbar an einer grundlegenden Neuausrichtung seiner Chipentwicklung. Ein aktueller Leak deutet darauf hin, dass der für 2027 erwartete Exynos 2800 erstmals seit langer Zeit wieder vollständig selbst entwickelte CPU‑Kerne nutzen soll. Parallel dazu soll das Unternehmen an einer eigenen Grafikarchitektur arbeiten, die langfristig externe Partner überflüssiger machen könnte.
Mit diesem Schritt würde Samsung deutlich mehr Kontrolle über die Abstimmung zwischen Hard‑ und Software gewinnen. Die Abhängigkeit von ARM‑Designs für die CPU und von AMD‑Technik für die GPU könnte damit spürbar sinken. Ziel ist eine engere Verzahnung der Komponenten, ähnlich wie Apple sie mit seinen A‑ und M‑Chips erreicht.
Ganz neu wäre dieser Ansatz für Samsung nicht. Zwischen 2016 und 2020 kamen bereits eigene Mongoose‑Kerne in High‑End‑Prozessoren zum Einsatz. Diese lieferten zwar starke Rechenleistung, verursachten aber häufig Hitzeprobleme und beeinträchtigten die Akkulaufzeit. Mit dem Exynos 990 endete das Projekt.
Der aktuelle Exynos 2600 setzt weiterhin auf ARM‑Technik der v9.3‑Generation und nutzt eine GPU auf Basis von AMDs RDNA‑4‑Architektur. Sollte Samsung beim Exynos 2800 tatsächlich auf vollständig eigene CPU‑ und GPU‑Kerne setzen, wäre dies ein bedeutender Wendepunkt für die gesamte Produktlinie.
Bis dahin richtet sich der Blick auf die Leistung des Exynos 2600, der im Galaxy S26 und S26+ in ausgewählten Märkten sowie im weltweit erscheinenden Galaxy Z Flip 8 verbaut wird. Samsungs Rückkehr zur Eigenentwicklung birgt Risiken, könnte aber auch zu einem entscheidenden Vorteil im Wettbewerb um die leistungsstärksten Mobilchips werden.
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