Samsung wagt den Kurswechsel: Warum das Galaxy S26 auf unerwartete Kompromisse setzt

Mit jeder neuen Smartphone‑Generation steigt die Erwartungshaltung, doch beim Galaxy S26 verfolgt Samsung offenbar einen anderen Ansatz. Statt ausschließlich auf höhere Zahlen bei Kamera, Akku oder Display zu setzen, deutet vieles darauf hin, dass der Hersteller bewusst Prioritäten verschiebt. Die kommende Serie soll eine deutlich stärkere KI‑Ausrichtung erhalten – und dafür nimmt Samsung an mehreren Stellen ungewöhnliche Anpassungen vor. Fünf zentrale Entscheidungen zeigen, wie stark sich die Strategie verändert.
Samsung plant laut Berichten stabile Einstiegspreise für die USA, obwohl die Kosten für Bauteile weiter steigen. Die Modelle sollen dort zu ähnlichen Preisen wie die Vorgänger starten. Im anderen Teil der Welt scheint Samsung aber dennoch die Preise anheben zu wollen. Gleichzeitig könnte ein beliebter Vorteil wegfallen: das kostenlose Speicher‑Upgrade für Vorbesteller. Da Speicherchips deutlich teurer werden, scheint Samsung diesen Bonus zu streichen, um mehr Budget für Software‑ und KI‑Entwicklung freizusetzen.
Auch bei der Kamera geht Samsung einen ungewöhnlichen Weg. Die Telekamera mit dreifachem Zoom soll einen kleineren Sensor erhalten als bisher. Dieser Schritt wirkt zunächst wie ein Rückschritt, ermöglicht aber Verbesserungen an den entscheidenden Stellen. Die Hauptkamera und das Periskopmodul sollen größere Blendenöffnungen bekommen, was vor allem bei wenig Licht Vorteile bringt. Das Ultraweitwinkel bleibt unverändert. Samsung konzentriert sich damit auf die Bereiche, die im Alltag die größte Wirkung haben.
Eine weitere Neuerung betrifft den Schutz der Privatsphäre. Das Ultra‑Modell soll ein Display erhalten, das Inhalte aus seitlichen Blickwinkeln automatisch unkenntlich macht. Die Technik basiert auf einer neuen Panel‑Struktur und passt den Sichtwinkel dynamisch an. Nutzer sehen frontal weiterhin ein klares Bild, während Umstehende nur dunkle Flächen erkennen. Die Funktion könnte sich bei sensiblen Apps automatisch aktivieren.
Beim Laden holt Samsung ebenfalls auf. Das S26 Ultra soll erstmals mit 60 Watt per Kabel laden und damit deutlich schneller sein als frühere Modelle. Kabelloses Laden soll mit 25 Watt möglich sein. Zudem unterstützt die gesamte Serie den Qi2‑Standard, der magnetische Ausrichtung bietet und das kabellose Laden zuverlässiger macht.
Der wichtigste Wandel betrifft jedoch die Software. Samsung bestätigt offiziell, dass die Galaxy S26‑Reihe eine neue KI‑Generation einführt. Ein überarbeiteter Exynos‑Chip soll komplexe Aufgaben direkt auf dem Gerät verarbeiten. Neue Funktionen in One UI, darunter intelligente Zusammenfassungen von Benachrichtigungen und die Integration externer KI‑Dienste, zeigen, dass Samsung das Smartphone stärker als Plattform für digitale Assistenten positioniert.
Das Galaxy S26 steht damit für einen klaren Strategiewechsel. Samsung setzt weniger auf maximale Hardwarewerte und stärker auf Funktionen, die den Alltag spürbar verändern sollen. Ob dieser Fokus auf KI ausreicht, um sich 2026 von der Konkurrenz abzusetzen, wird sich erst nach dem Marktstart zeigen.
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