Samsungs Sicherheits-Offensive: Januar 2026-Patch schließt 55 Lücken

Samsung beginnt das Jahr 2026 mit einem Sicherheitsupdate, das deutlich macht, wie stark der Konzern seine eigene Softwareplattform in den Mittelpunkt rückt. Insgesamt behebt der Januar‑Patch 55 Schwachstellen. Davon stammen 21 aus dem regulären Android‑Bulletin von Google, darunter vier besonders schwerwiegende. Der Großteil entfällt jedoch auf Samsungs eigene Oberfläche: 30 Korrekturen betreffen direkt One UI. Zusätzlich schließt das Update vier kritische Sicherheitslücken in Exynos‑Chips, die Samsung Semiconductor entwickelt.
Diese Verteilung zeigt, wie sehr Samsung inzwischen Verantwortung für die Sicherheit seines gesamten Ökosystems übernimmt. Informationen zu den One‑UI‑Lücken hält das Unternehmen zunächst zurück, um Angriffsflächen nicht unnötig offenzulegen. Die kritischen Android‑Patches sollen vor allem verhindern, dass Angreifer aus der Ferne ohne Zutun der Nutzer Zugriff erhalten.
In diesem Sicherheitsupdate – Januar 2026 – sind Google-Patches für die folgenden CVEs aus dem Android-Sicherheitsbulletin enthalten:
Kritisch
- CVE-2024-43859
Hoch
- CVE-2024-43766, CVE-2025-32348, CVE-2025-48609, CVE-2025-48635, CVE-2025-54957, CVE-2026-0007, CVE-2026-0008, CVE-2026-0010, CVE-2026-0011, CVE-2025-20760, CVE-2025-20761, CVE-2025-20762, CVE-2025-20793, CVE-2025-20794, CVE-2025-20795, CVE-2025-47339 CVE-2025-47348, CVE-2025-47388, CVE-2025-47394, CVE-2025-47396
Mittel
- Keine
Bereits in früheren Updates enthalten
- Keine
Nicht betroffen von Samsung-Geräten
- CVE-2025-47346, CVE-2025-47395
Der Patch wirkt sich auf viele Bereiche des Systems aus – von grundlegenden Komponenten über vorinstallierte Anwendungen bis hin zu Hintergrundprozessen. Zuerst erhielten Teilnehmer des One UI 8.5‑Beta‑Programms für das Galaxy S25 die Aktualisierung, anschließend folgten die regulären S25‑Modelle. Danach verteilt Samsung das Update schrittweise auf ältere Smartphones und Tablets.
Wer nicht warten möchte, kann die Aktualisierung manuell über die Systemeinstellungen anstoßen. Ein Neustart bleibt notwendig, wobei neuere Geräte wie das Galaxy S25 dank nahtloser Update‑Technik kaum Ausfallzeiten verursachen.
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