Schluss mit „In 200 Metern abbiegen“: Google Maps navigiert jetzt wie ein Mensch

Google entwickelt seine Kartenplattform zu einem vielseitigen Begleiter weiter, der weit mehr kann als klassische Routenführung. Die Integration von Gemini sorgt dafür, dass die App künftig auf gesprochene Anfragen reagiert, die sich wie alltägliche Gespräche anhören. Nutzer müssen keine starren Befehle mehr formulieren, sondern können komplexe Fragen stellen, die mehrere Aspekte gleichzeitig abdecken. Die Navigation beginnt anschließend automatisch, sobald man die Auswahl bestätigt. Zusätzlich übernimmt die KI Aufgaben wie das Eintragen neuer Termine oder das Vorlesen aktueller Meldungen direkt aus der Navigationsansicht.
Auch die Wegbeschreibung erhält ein umfassendes Update. Statt abstrakter Entfernungsangaben nutzt die App künftig markante Orientierungspunkte, die man während der Fahrt tatsächlich sieht. Die Software gleicht dafür große Datenmengen mit Street‑View‑Material ab und wählt besonders auffällige Orte aus, die sich gut als visuelle Anker eignen. Diese Methode soll die Orientierung erleichtern und Fehlabbiegungen reduzieren.
Parallel dazu überarbeitet Google die Einstellungen der App. Die bisherige Struktur wich einer klar gegliederten Übersicht mit sieben Bereichen, die Themen wie Navigation, Datenschutz, Fahrzeuge oder Offline‑Karten trennen. Das neue Menü erreicht Android‑ und iOS‑Nutzer schrittweise über ein Server‑Update und ist bereits in aktuellen Testversionen enthalten.
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