Škoda Enyaq 85: Leasing-Deal für das Elektro-SUV drückt die Rate auf 349 Euro

Škoda ENYAQ iV
Škoda ENYAQ iV (Quelle: Škoda Auto Deutschland GmbH)

Der aktuelle Umweltbonus der Bundesregierung wirbelt den Leasingmarkt für Elektroautos ordentlich durcheinander. Ein besonders spannendes Angebot liefert derzeit Carwow für Privatkunden. Dort steht der Škoda Enyaq 85 ab sofort für 349 Euro brutto pro Monat im Schaufenster. Die Konditionen umfassen eine Laufzeit von 48 Monaten bei jährlichen 10.000 Freikilometern. Beide Parameter lassen sich bei Bedarf flexibel mit dem Händler aus München anpassen. Käufer erhalten hier keinen Lagerwagen, sondern ein frei konfigurierbares Bestellfahrzeug. Die Wartezeit bis zur Abholung beträgt momentan etwa fünf bis sechs Monate.

Der beworbene Preis berücksichtigt bereits die neue staatliche E-Auto-Förderung in Höhe von 3.000 Euro als Anzahlung. Diese Grundförderung erhalten Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von maximal 80.000 Euro. Die Summe lässt sich sogar noch steigern. Liegt das Einkommen unter 60.000 Euro oder leben Kinder im Haushalt, packt der Staat pro Kind weitere 500 Euro obendrauf. Die maximale Fördersumme deckelt die Regierung bei 6.000 Euro für zwei Kinder. Wer diesen Bonus voll ausschöpft, drückt die monatliche Leasingrate problemlos auf deutlich unter 300 Euro. Einziger Wermutstropfen bei diesem Deal sind die recht happigen Überführungskosten von 1.390 Euro.

Technisch hat Škoda dem Enyaq erst im Frühjahr 2025 ein umfassendes Facelift spendiert. Die Version 85 nutzt nun die neue Generation von Heckmotoren, die auch im VW ID.7 ihren Dienst verrichtet. Das Triebwerk leistet satte 286 PS (210 kW) und beschleunigt das wuchtige Familienauto in 6,7 Sekunden auf Tempo 100. Das überarbeitete Batteriemanagement verspricht auf dem Papier eine WLTP-Reichweite von bis zu 563 Kilometern. Im realen Mix-Betrieb sollten Fahrer eher mit 470 Kilometern planen. Wer konstant mit 130 km/h über die Autobahn rollt, muss nach etwa 350 Kilometern an die Ladesäule. Dort zieht das System bis zu 135 kW Ladeleistung und pumpt den Akku in 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent.

Wer das Fahrzeug am Ende auf seinen eigenen Namen zulässt, kann die Kosten durch die THG-Quote weiter senken. Prognosen für 2026 deuten auf Prämien von bis zu 300 Euro pro Jahr hin. Über die gesamte Leasinglaufzeit von vier Jahren spült das im besten Fall bis zu 1.500 Euro zurück in die Haushaltskasse. Das macht den Enyaq 85 in Kombination mit der staatlichen Förderung zu einer extrem attraktiven Alternative gegenüber vergleichbaren, aber oft teureren Konkurrenten von Audi oder BMW.

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