Samsung Galaxy Watch Ultra 2: Snapdragon Wear Elite löst alten Exynos-Chip ab

Samsung ändert bei seinen kommenden Smartwatches offenbar radikal die Prozessor-Strategie. Käufer der regulären Galaxy Watch9 erhalten wohl nur aufgewärmte Hardware. Gerüchte sprechen hier von einer erneuten Nutzung des Exynos W1000. Dieser Chip rechnet bereits in der siebten und achten Uhren-Generation der Südkoreaner. Wer aktuelle Technik am Handgelenk verlangt, muss tief in die Tasche greifen.
Die geplante Samsung Galaxy Watch Ultra 2 nutzt laut einem aktuellen Leak nämlich den brandneuen Snapdragon Wear Elite. Die Südkoreaner kaufen für ihr Spitzenmodell also externe Prozessoren bei Qualcomm ein. Das bricht mit der bisherigen Tradition der reinen Eigenentwicklungen. Das Ultra-Label steht damit bald nicht mehr ausschließlich für ein widerstandsfähiges Gehäuse. Kunden kaufen sich mit dem teuren Modell echte Vorteile bei der Rechenleistung und vermutlich auch bei der Energieeffizienz ein.
Der Wechsel zum amerikanischen Chiphersteller hat allerdings einen vorhersehbaren Haken. Qualcomm verlangt für seine Premium-Siliziumchips traditionell hohe Summen. Brancheninsider erwarten daher eine spürbare Preiserhöhung für die kommende High-End-Smartwatch. Ob der neue Antrieb den Aufpreis durch längere Akkulaufzeiten und ein flüssigeres System rechtfertigt, zeigt sich in der zweiten Jahreshälfte. Dann feiert die erste Ultra-Generation ihr zweijähriges Bestehen und der Nachfolger rollt offiziell an den Start.
Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!
