Samsung Galaxy Z Flip 8: Warum der neueste FCC-Leak ein Schlag ins Gesicht für Tracker-Fans ist

Renderbild eines blauen Samsung Galaxy Z Flip 8 im aufgeklapptem Zustand
Quelle: MyMobiles.com
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Samsung verbaut im kommenden Galaxy Z Flip 8 einen Satelliten-Funk für Notfälle. Die US-Zulassungsbehörde FCC hat das Klapp-Handy mit der Modellnummer SM-F776U durchgewunken und dabei das schmale Band NB-NTN B255 bestätigt. Wer im Funkloch festsitzt, kann also bald Nachrichten über das All verschicken, was im Ernstfall Leben rettet.

Die echte Überraschung im Datenblatt ist ein fieser Rückschritt. Samsung streicht beim neuen Flip den Ultrabreitband-Chip (UWB). Ohne diesen Nahfunk wird die präzise Suche nach verlegten Schlüsseln über den Galaxy SmartTag 2 zum reinen Ratespiel. Richtungsangaben auf dem Display fallen weg, was bei einem teuren Premium-Gadget absolut unverständlich ist.

Schnecken-Laden und alte Kameras: Das lahme Datenblatt

Beim Prozessor setzt sich das bekannte Trauerspiel fort. Während die zertifizierte US-Version den neuen Snapdragon 8 Elite Gen 5 bekommt, müssen wir in Europa mit dem Exynos 2600 vorliebnehmen. Samsung behält die künstliche Spaltung der Kundschaft bei, was beim Wiederverkaufswert regelmäßig für Frust sorgt.

Das restliche Datenblatt liest sich wie eine müde Kopie des Vorgängers:

  • Wi-Fi 7 & DisplayPort: Der schnelle WLAN-Standard und die Bildschirmausgabe via USB-C sind nett, reißen heute aber niemanden mehr vom Hocker.
  • 4.300-mAh-Akku mit 25 Watt: Laden dauert weiterhin eine halbe Ewigkeit. Die Konkurrenz aus China füllt Klapp-Handys in der Mittagspause komplett auf.
  • Kamera-Nullrunde: Der 50-Megapixel-Hauptsensor und die alte 12-Megapixel-Weitwinkellinse bleiben unverändert. Wer echte Foto-Innovation sucht, kauft kein Flip.
  • Knitterfreies Display: Samsung verspricht eine flachere Falte im 6,9-Zoll-Bildschirm. In der Praxis sieht man den Knick nach drei Monaten Nutzung sowieso wieder.

Google zeigt mit der Pixel-Serie seit Jahren, dass Satelliten-Kommunikation und UWB zusammen in ein Gehäuse gehören. Samsung kastriert das Flip 8 künstlich, um das große Fold8 besser dastehen zu lassen. Ob das reicht, um die angepeilte Vorstellung am 22. Juli in London zu rechtfertigen, bleibt fragwürdig. Das Gerät wirkt vor dem Start wie ein seichtes Sicherheits-Update.


Quelle: FCC

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