Samsung macht ernst: Galaxy Z Fold 8 kommt fast ohne Display-Knick

Renderbild eines blauen Samsung Galaxy Z Fold 8
Quelle: AndroidHeadlines
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Samsung nutzt Käufer des kommenden Galaxy Z Fold 8 offenbar als Versuchskaninchen für ein brandneues, dickeres Display-Glas. Das klassische und teurere Galaxy Z Fold 8 Ultra behält laut ZDNet Korea das bekannte 45-Mikrometer-Glas bei. Das kompaktere, breitere Schwestermodell bekommt dagegen ein Upgrade auf satte 60 Mikrometer.

Der Kampf gegen den fiesen Knick

Wer denkt, dünneres Glas sei beim Falt-Handy besser, irrt gewaltig. Dieses um 30 Prozent dickere „Ultra Thin Glass“ (UTG) lässt die nervige Falte in der Mitte fast komplett verschwinden. Samsung braucht diese cleane Optik zwingend für das direkte Duell mit dem kommenden iPhone Ultra.

Die UTG-Glasstärken zeigen Samsungs riskante Strategie für dieses Jahr deutlich:

  • Galaxy Z Fold 6 (2024): Mit 30 Mikrometern extrem dünn. Die Falte spürt man blind.
  • Galaxy Z Fold 7 & SE: Nutzen 45 Mikrometer. Ein solides Upgrade, aber kein Gamechanger.
  • Galaxy Z Fold 8 Ultra: Bleibt bei 45 Mikrometern. Stagnation pur beim vermeintlichen Topmodell.
  • Galaxy Z Fold 8 Wide: Setzt auf 60 Mikrometer. Knackige Optik, aber die permanente Angst vor dem Glasbruch wandert in die Hosentasche.

Die Medaille hat eine riskante Kehrseite. Dickeres Glas bricht beim ständigen Biegen viel schneller. Samsung verlagert dieses Hardware-Risiko eiskalt auf die erste Käuferwelle des breiten Modells. Läuft dieser Feldversuch schief, reiben sich die Apple-Ingenieure in Cupertino die Hände.


Quelle: ZDNet Korea

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