Teurer und schlechter? Samsung verpatzt beim Galaxy A27 das Preis-Leistungs-Verhältnis

Samsung dreht an der Preisschraube und verärgert die Schnäppchenjäger. Das kommende Galaxy A27 wird in Europa spürbar teurer als sein Vorgänger. Für die Basisversion mit 6 GB RAM und 128 GB Speicher verlangt der Marktführer wohl 349 Euro.
Wer mehr Platz braucht, zahlt für die Variante mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher sogar 439 Euro. Beim Blick auf das Galaxy A26 wird der Sprung deutlich. Samsung verlangt mal eben 50 bis 70 Euro mehr für die neue Generation.
Weniger Kamera und kein Speicher-Slot mehr
Die Aufschläge wiegen schwer, weil die Hardware kaum echten Mehrwert liefert. Der verbaute Snapdragon 6 Gen 3 reißt niemanden vom Hocker, auch wenn er den alten Exynos-Chip ersetzt. Richtig dreist wird es aber bei den restlichen Spezifikationen.
- Ultraweitwinkel-Kamera: Schrumpft von 8 MP auf magere 5 MP zusammen. Das sorgt für matschige Urlaubsbilder.
- MicroSD-Slot: Fliegt komplett aus dem Gehäuse. Speicher erweitern ist damit Geschichte.
- Ladegeschwindigkeit: Bleibt bei lahmen 25 Watt hängen. Die Konkurrenz lädt längst doppelt so schnell.
Als Ausrede für den Preissprung müssen die gestiegenen Kosten für Speicherbausteine herhalten. Das mag wirtschaftlich Sinn ergeben, nervt die Kundschaft im Alltag aber gewaltig. Motorola und Xiaomi zeigen in dieser Preisklasse regelmäßig, dass man für unter 400 Euro deutlich mehr Performance und modernere Displays bekommt. Wer nicht unbedingt das Samsung-Logo braucht, findet woanders bessere Deals.
Quelle: Roland Quandt auf Bluesky
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