Fake-Gänge und V10-Gekreische? Warum der elektrische BMW M3 trotzdem geil werden könnte

Der kommende elektrische BMW M3 simuliert echte Gänge und lässt euch per Schaltwippen virtuelle Stufen durchpeitschen. Die Münchner basteln für die Neue Klasse an einem Allrad-Monster mit vier Elektromotoren. Die technische Basis stammt komplett vom zahmeren Bruder. Das neue Cockpit und die fetten 900 Kilometer Reichweite der Plattform sorgen ja bereits für Gesprächsstoff. Beim M3 braucht es auf der Rennstrecke zusätzliche Tricks für die Ohren.
Anstatt den Sound eines alten V10 stumpf zu kopieren, mischt BMW echte E-Motor-Frequenzen mit synthetischen Tönen. Das klingt im ersten Video überraschend eigenständig. Kein peinliches Raumschiff-Wobbeln.
Was der Elektro-M3 wirklich liefert
- Vier Elektromotoren: Brutale Leistung, die ohne Sound-Rückmeldung im Graben endet.
- Virtuelle Schaltwippen: Fake-Gänge für das klassische Rennsport-Gefühl am Lenkrad. Braucht ein E-Auto technisch null, hilft aber enorm beim Anbremsen vor Kurven.
- Progressiver Klang: Kein monotones Summen bei Dauervollgas, sondern ein dynamisches Kreischen für das richtige Tempogefühl.
Hyundai hat es mit dem Ioniq 5 N vorgemacht. Simulierte Gänge im Elektroauto bringen verdammt viel Spaß. BMW zieht nach, muss aber abliefern.
Die Hardcore-Fans der echten Verbrenner-M3s sind extrem skeptisch. Ein künstlicher Sound bleibt eben künstlich, egal wie schlau die Ingenieure die Frequenzen biegen. Ob das Feedback auf der Nordschleife zündet oder die Kundschaft nervt, sehen wir beim Marktstart.
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