Spotify dreht 2026 erneut an der Preisschraube: Musikstreaming wird teurer

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Quelle: Spotify AB

Das neue Jahr startet für Spotify-Nutzer mit einer unschönen Nachricht. Der Streaming-Gigant erhöht pünktlich zum Februar 2026 die Abo-Preise in den USA sowie in Estland und Lettland. Wer dort ein Premium-Konto nutzt, zahlt künftig einen Dollar mehr pro Monat. Für Deutschland gibt es zwar noch keine offizielle Bestätigung, doch die Erfahrung zeigt: Lange wird die Anpassung hierzulande nicht auf sich warten lassen. Meist folgen die europäischen Kernmärkte nur wenige Wochen nach den Vereinigten Staaten.

In den USA klettert der Preis für das Einzel-Abo auf 12,99 Dollar. Das Duo-Paket steigt sogar um zwei Dollar auf stolze 18,99 Dollar an. Auch Familien müssen tiefer in die Tasche greifen, hier werden nun 21,99 Dollar fällig. Für Deutschland liegt der Preis des Individual-Abos aktuell noch bei 12,99 Euro. Sollte Spotify das US-Modell eins zu eins übertragen, dürften wir bald bei 13,99 Euro landen. Ein Familien-Abo könnte dann sogar die Marke von 24,99 Euro erreichen.

Spotify begründet diesen Schritt wie gewohnt mit Investitionen in neue Funktionen und der Unterstützung für Künstler. Tatsächlich testen die Schweden gerade intensiv Musikvideos und KI-Features. Dennoch stellt sich die Frage, wie weit man den Bogen bei den monatlichen Kosten noch überspannen kann. Mittlerweile erhöhen fast alle großen Anbieter wie Netflix oder Disney jährlich ihre Gebühren. Die Schmerzgrenze der Kunden scheint jedoch noch nicht erreicht zu sein, da die Kündigungswellen bisher ausblieben.

Für treue Hörer bleibt die Situation unbefriedigend. Man gewöhnt sich an den Komfort der riesigen Mediathek, zahlt aber Jahr für Jahr mehr für den exakt gleichen Dienst. Wer sparen möchte, sollte spätestens jetzt über das Teilen von Familien-Abos oder den Wechsel zu jährlichen Guthabenkarten nachdenken.


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