uBlock Origin stirbt in Chrome – und Google tut genau das, was viele befürchtet haben

Google Chrome Logo mit Schriftzug auf weißem Hintergrund
Quelle: Google
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Google zieht uBlock Origin in Chrome endgültig den Stecker. Mit dem Update auf Version 150 verschwindet der letzte simple Trick, um den beliebten Werbeblocker am Leben zu halten. Der Suchmaschinenriese streicht die entscheidenden Entwickler-Flags radikal aus dem Code.

Bisher konntest du Manifest-V2-Erweiterungen über versteckte Befehle reaktivieren. Das ist nun Geschichte. In Version 150 bleibt dir nur eine nervige Bastelei über das Einstellungsmenü. Du musst Warnungen im Browser ignorieren und den Blocker fast schon manuell anschieben.

Chrome 151 beerdigt Manifest V2 komplett

Ab dem kommenden Update auf Version 151 planiert Google auch die restlichen Hintertüren. Sämtliche Legacy-Schalter fliegen restlos aus den Menüs. Ironischerweise schlummert der alte MV2-Code weiterhin tief im Browser. Google begräbt ihn nur so tief, dass normale Nutzer schlicht kapitulieren.

Wer sich weigert, uBlock Origin aufzugeben, hat bald nur noch absurde Auswege:

  • Chromium-Forks nutzen: Alternative Browser biegen den internen Schalter für Testumgebungen auf „true“. Ein cleverer Move der Entwickler-Community.
  • Chrome per DLL patchen: Hacker basteln an Skripten für Windows-Debugger. Völliger Wahnsinn. Wer seine Systemdateien umschreibt, nur um Werbung zu blocken, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
  • Als Firma ausgeben: Enterprise-Kunden behalten MV2 vorerst. Du kannst dich theoretisch als Unternehmen registrieren. Machbar, aber im Alltag viel zu umständlich.

Der dreiste Monopol-Flex von Google

Offiziell verkauft Google den Wechsel auf Manifest V3 als gigantisches Sicherheitsupdate. Die neue Architektur setzt auf Service-Worker statt dauerhaft aktiver Hintergrunddienste. Erweiterungen dürfen Netzwerkanfragen nicht mehr in Echtzeit filtern. Sie bekommen nur noch starre Regellisten diktiert. Genau diese künstliche Limitierung bricht klassischen Werbeblockern das Genick.

Wir reden hier von einem Konzern, der sein Geld fast ausschließlich mit Anzeigen verdient. Google baut sich seinen eigenen Werbeblocker-Killer direkt in den Marktführer-Browser ein. Wer seine Ruhe beim Surfen will, greift längst zu Firefox oder Brave. Dort funktioniert uBlock Origin weiterhin völlig ohne Einschränkungen.


Quelle: Piunikaweb

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