Vivo X Fold 6: Akku-Monster entlarvt und erste Fotos aus Paris aufgetaucht

Vivo räumt mit dem größten Frustfaktor bei faltbaren Smartphones auf. Die chinesische Zertifizierungsbehörde 3C listet das kommende X Fold 6 mit zwei konkreten Energiezellen. Ein Block liefert 2.807 mAh, das zweite Bauteil steuert 3.863 mAh bei.
Käufer bekommen eine typische Gesamtkapazität von satten 6.900 mAh. Falt-Handys machten wegen ihrer dünnen Gehäusehälften bisher meistens schon am frühen Abend schlapp. Vivo stopft dieses chronische Energieloch der gesamten Gerätekategorie jetzt konsequent.
Samsung blamiert sich beim Kapazitäts-Vergleich
- Oppo Find N6: Verliert mit mageren 6.000 mAh komplett den Anschluss.
- Honor Magic V6: Hält mit 6.850 mAh zumindest halbwegs Schritt.
- Honor Magic V6 (1-TB-Version): Schafft 7.150 mAh, kostet im Import aber absurdes Geld.
- Samsung Galaxy Z Fold6: Lächerliche 4.400 mAh. Ein schlechter Witz für Vielnutzer.
Die Konkurrenz aus Südkorea pennt seit Jahren bei der Akkutechnik. Vivo nutzt für den Energiesprung hochmoderne Silizium-Karbid-Anoden. Diese Technologie quetscht extrem viel Strom auf minimalen Raum. Ein zweiter gelisteter Akku-Block mit 9.100 mAh wandert wahrscheinlich in ein neues Tablet des Herstellers.
Promi-Sichtung auf dem Centre Court
Das Smartphone drehte bereits unbemerkt seine Runden in der echten Welt. Fotografen knipsten die Schauspielerin Zhu Zhu auf der Tribüne der French Open. Sie tippte auf einem blaugrünen Foldable herum. Das markante runde Kameramodul auf der Rückseite entlarvte das Gehäuse sofort als X Fold 6. Die Ecken des äußeren Bildschirms fallen diesmal merklich runder aus.



OriginOS 6 Fold setzt auf KI-Arbeitsbereiche
Der Hersteller trommelt in China bereits offiziell für das neue Modell. Die angepasste Android-Oberfläche OriginOS 6 Fold optimiert das Multitasking auf dem großen Innendisplay. Das System bündelt Apps und Werkzeuge in festen Arbeitsbereichen. Nutzer starten gespeicherte App-Kombinationen für Videokonferenzen oder Finanzen mit einem Fingertipp.
Künstliche Intelligenz arbeitet bei diesem Gerät direkt auf dem Prozessor. Das schont das mobile Datenvolumen und sichert die Privatsphäre. Eine neue Companion-Funktion koppelt das Smartphone enger mit einem Zweitgerät. Der Marktstart erfolgt Ende Juni.
Quelle: Weibo
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