VW ID.3 Neo: Neues Design, mehr Reichweite und echte Tasten – Premiere im April 2026

Beim ID. Tiguan und ID. Polo tauscht Volkswagen die Nummern gegen Namen – beim Kompakten läuft das anders. Der bekommt ein „Neo“ hinten dran und bleibt ansonsten, was er war: der ID.3. Ein eigenständiger ID. Golf folgt irgendwann in den nächsten Jahren, dann voraussichtlich mit einer neuen Plattform. Bis der Markt ist, füllt der Neo die Lücke.
April 2026 steht als Premierentermin fest. Erste Skizzen kursieren bereits, und sie verraten die Stoßrichtung: Die Front bekommt mehr Länge, die Scheibe eine andere Neigung. Beides klingt nach kleinen Korrekturen, ist aber mehr als das – die ursprüngliche Geometrie galt intern als handwerklicher Fehler. Das Ergebnis war ein Innenraum, der sich im Sommer schnell aufheizte und aufwendiger zu klimatisieren war. Wer die neuen Proportionen mit dem Golf vergleicht, liegt nicht falsch – die Annäherung ist gewollt.
Auf der Ausstattungsseite räumt VW gründlich auf. Physische Bedienelemente ersetzen die Touchflächen, die seit dem ersten ID.3 für Unmut sorgten. Das Infotainment läuft künftig auf Android-Basis und unterstützt Apps. Der Fahrer bekommt ein größeres Display vor sich. Dazu kommen One-Pedal-Driving ohne Einschränkungen, eine V2L-Funktion für externe Geräte und ein überarbeiteter Antrieb mit besserem Wirkungsgrad. Die Einstiegsvariante mit 58 kWh setzt auf LFP-Zellchemie. Beim 79-kWh-Akku könnte die Reichweite in Richtung 650 Kilometer gehen [Prüfen]. Ein GTI-Ableger steht ebenfalls im Raum.
Die Plattform darunter heißt weiterhin MEB, arbeitet weiterhin mit 400 Volt – optimiert als MEB+, aber im Kern bekannt. Ladeleistung war beim ID.3 nie ein Grund zum Jubeln, und das wird sich nicht grundlegend ändern. VW zielt auf konstantere Kurven beim Ladevorgang, was zumindest weniger Frust auf langen Strecken bedeuten würde. Wer 800 Volt braucht, wartet auf den ID. Golf – der kommt dann mit SSP-Unterbau.
Wer den Vorgänger kannte, weiß: Fahrgefühl, Sitzkomfort und Laufruhe waren stark. Schwach blieben Ladetempo und Software. Genau an diesen zwei Punkten arbeitet der Neo – ob das gelingt, zeigt der April.
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