VW ID. Polo GTI: Elektrischer Volkssportler zeigt erste Details

VW ID.Polo
Quelle: Volkswagen AG

Volkswagen bringt 2026 den legendären GTI-Schriftzug in die elektrische Kleinwagenklasse. Aktuelle Sichtungen von getarnten Prototypen bestätigen, dass der ID. Polo GTI keine zahme Öko-Variante wird. Das sportliche Topmodell setzt sich mit einer aggressiven Frontschürze samt Wabenmuster, markanten Seitenschwellern und einem wuchtigen Dachkantenspoiler deutlich von der Basis ab. Technisch basiert der Stromer auf der neuen MEB-Plus-Plattform und schickt 226 PS (166 kW) sowie 290 Nm Drehmoment ausschließlich an die Vorderachse. Ein massiver Heckdiffusor und rot lackierte Bremssättel unterstreichen den optischen Anspruch, während das Fahrwerk für die markentypische GTI-Dynamik tiefergelegt wurde.

Spannend ist das neue Türkonzept: Während vorne klassische Bügelgriffe zum Einsatz kommen, versteckt VW die hinteren Öffner bündig in der C-Säule auf Höhe der Fensterlinie. Im Innenraum kehrt Volkswagen nach massiver Kritik zu echten haptischen Tasten und Drehreglern am Lenkrad sowie in der Mittelkonsole zurück. Das digitale Cockpit misst 10,25 Zoll, flankiert von einem zentralen 13-Zoll-Infotainment-Screen. Trotz kompakter Außenmaße bietet der ID. Polo mit 435 Litern deutlich mehr Stauraum als sein Verbrenner-Pendant. Die Energie liefert ein 52-kWh-Akku (NMC), der eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern nach WLTP ermöglichen soll. Dank 130 kW Ladeleistung ist der Akku in etwa 23 Minuten wieder zu 80 Prozent gefüllt.

Zeitgleich zum ID. Polo strukturiert VW seine gesamte Flotte um. Der bisherige ID.4 erhält Ende 2026 ein umfassendes Update und wird im Zuge der neuen Namensstrategie zum ID. Tiguan. Diese Rückkehr zu emotionalen Namen soll die Akzeptanz der Elektromodelle steigern. Ob der ID. Polo GTI beim Sprint auf 100 km/h die Sieben-Sekunden-Marke knackt, bleibt abzuwarten – die baugleiche Studie von Cupra deutet jedoch auf einen Wert in diesem Bereich hin. Der Marktstart für den ID. Polo ist für Herbst 2026 geplant, der GTI folgt kurz darauf.


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Ein Kommentar

  1. Ein elektrischer VW Polo GTI … Wer sowas kauft, glaubt wohl auch an den Weihnachtsmann und hat GTI als solches nicht verstanden.

    GTI stand bisher bei VW für sportliche Fahrzeuge mit einer Vmax, die spätestens seit dem Golf 5 (Bj.2008) weit über 210 km/h liegt.

    Und jetzt kommt wohl ein Polo mit 226 PS, 52-kWh-Akku (nur!!) und wohl wissend und absichtlich (??) ungenannter Vmax.
    Warum wohl?

    Glaubt man den einschlägigen Portalen, liegt diese wohl bei (nur!) 180 km/h, ein Wert, den bereits ein Golf 3 GTI von 1991 mit 8-Ventil-Motor locker stemmte
    und inzwischen jeder 1.4-Turbo-Benziner ab 130 PS locker stemmt.
    Selbst wenn es dann 210 km/h Vmax werden sollte, umso schneller ist der Akku leer, dürften keine 200 km weit reichen.

    Und bei dem kleinen Akku schafft man es locker, den Akku innerhalb von 1h Autobahn leer zu fahren, um dann wieder 45 bis 60min an der Ladesäule zu stehen, um den Akku auf 100 % vollzuladen. Naja, viel Spaß!

    M.E. einfach nur ein Witz, so ein Fahrzeug.

    Sorry. GTI und ÖKO – m.E. einfach ein Widerspruch in sich, so wie „heißes Eis“ oder „Schlagerspaß mit Sandy Pork“.

    5-Zyl.-Turbo, 2,5l Hubraum, ab 250 PS und Vmax. ab 260 km/h – sowas muss ein GTI … Ach nee, der KIA EV6 GT schafft Vmax. 270km/h … Mist … hält das aber auch nur relativ kurz …

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