WhatsApp wird kostenpflichtig: 4 Euro für Werbefreiheit im Status-Tab geplant

Der kostenlose Messenger bereitet sich auf eine drastische Änderung vor. In der aktuellen Beta-Version 2.26.3.9 für Android taucht erstmals ein konkretes Preisschild für die werbefreie Nutzung auf. Rund 4 Euro im Monat verlangt Meta wohl künftig von euch, wenn ihr den „Aktuelles“-Reiter ohne Unterbrechungen nutzen wollt. Die Entwickler reagieren damit auf die strengen EU-Vorschriften, die eine Wahlfreiheit zwischen Datennutzung für Werbung und einem bezahlten, werbefreien Modell erzwingen.
Das Prinzip kennt ihr bereits von Facebook und Instagram. Wer nicht zahlt, sieht künftig gesponserte Kanäle und Werbeeinblendungen zwischen den Status-Updates seiner Kontakte. Die privaten Chats und Anrufe bleiben nach jetzigem Kenntnisstand davon unberührt. WhatsApp integriert die Werbung ausschließlich in den Bereich für Statusmeldungen und Kanäle, da hier keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der privaten Kommunikation aufgebrochen werden muss. Das System nutzt stattdessen grobe Signale wie Standort und Sprache für das Targeting.
Die Abrechnung läuft direkt als In-App-Kauf über den Google Play Store. Ihr könnt das Abo dort jederzeit verwalten oder kündigen. In den USA testet Meta die Werbeeinblendungen bereits seit letztem Jahr, nun schwappt die Welle unvermeidlich nach Europa. Nach fast 20 Jahren ohne nennenswerte Einnahmen dreht der Mutterkonzern den Geldhahn auf. Die Einführung erwarten wir im Laufe des Jahres 2026, sobald die technischen und rechtlichen Hürden vollständig genommen sind.
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