Zoom 5.0 schreibt Sicherheit ganz groß
In Zeiten von Corona ist Videokonferenz wieder ein ganz großes Thema geworden. Mit Zoom hat es auch eine App zu Bekanntheit gebracht, und leider auch zu trauriger Berühmtheit.
Denn mit der Sicherheit nahm man es nicht ganz so genau. So konnte man sich auch in fremde Videochats einklinken, Passwörter waren aufgetaucht usw.. Google hatte daher auch allen Mitarbeitern verboten, auf dienstlich genutzten Rechnern Zoom zu installieren und zu nutzen.
Doch mit Version 5.0, die in den nächsten Tagen verfügbar sein soll, soll nun alles besser werden. Man selbst hatte sich ja einen 90-Tage-Plan zur proaktiven Identifizierung, Behandlung und Verbesserung der Sicherheits- und Datenschutzfunktionen vorgenommen.
So gibt es nun AES-256-Bit-GCM-Verschlüsselung, ein neues „Sicherheit“-Icon in der Hauptschaltfläche bietet direkten Zugriff auf alle Sicherheitsfeatures wie das Sperren des Meetings oder die Kontrolle der Bildschirmfreigabe.
Zoom 5.0 Changelog
Updates im Bezug auf das Netzwerk
- AES 256-Bit-GCM-Verschlüsselung: Zoom rüstet auf den AES-256-Bit-GCM-Verschlüsselungsstandard auf, der einen verbesserten Schutz der Sitzungsdaten während der Übertragung und einen höheren Widerstand gegen Manipulationen bietet. Dadurch wird die Vertraulichkeit und Integrität der Zoom-Meeting-, Zoom-Video-Webinar- und Zoom-Telefon-Daten gewährleistet. Zoom 5.0, das innerhalb dieser Woche veröffentlicht werden soll, unterstützt die GCM-Verschlüsselung, und dieser Standard tritt in Kraft, sobald alle Konten mit GCM aktiviert sind. Die systemweite Kontoaktivierung wird am 30. Mai erfolgen.
- Steuerung der Datenweiterleitung: Account-Administratoren können nun das Data Routing für ihre Meetings kontrollieren. Sie können auswählen, welche Rechenzentrumsregionen die von seinem Account veranstalteten Meetings und Webinare für den Echtzeitverkehr auf Account-, Gruppen- oder Benutzerebene nutzen.
Updates in Bezug auf die Benutzererfahrung und Kontrollfunktionen
- „Sicherheit“-Icon: Die Sicherheitsfunktionen von Zoom, auf die zuvor über die Konferenzmenüs zugegriffen werden konnte, sind jetzt gruppiert und können durch Klicken auf das Sicherheitssymbol in der Konferenzmenüleiste auf der Benutzeroberfläche des Gastgebers gefunden werden.
- Robuste Gastgebersteuerung: Gastgeber werden in der Lage sein, über das Sicherheitssymbol einen Benutzer an Zoom zu melden. Sie können auch die Möglichkeit für Teilnehmer deaktivieren, sich selbst umzubenennen. Für Kunden aus dem Bildungsbereich ist die Bildschirmfreigabe jetzt standardmäßig nur für den Gastgeber aktiviert.
- Warteraum: Eine bereits vorhandene Funktion, die es dem Gastgeber ermöglicht, Teilnehmer in virtuellen Warteräumen zu halten, bevor sie zu einer Besprechung zugelassen werden, ist jetzt standardmäßig für die Konten Education, Basic und Pro mit Einzellizenz aktiviert. Alle Gastgeber können nun auch den Wartesaal einschalten, während ihre Sitzung bereits läuft.
- Passwortkomplexität und Default-Setting: Die Meeting-Passwörter, eine vorhandene Zoom-Funktion, ist jetzt für die meisten Kunden, einschließlich aller Education-, Basic- und Pro-Kunden mit Einzellizenz, standardmäßig aktiviert. Für verwaltete Konten haben Administratoren jetzt die Möglichkeit, die Passwortkomplexität zu definieren (z. B. Länge, alphanumerische und Sonderzeichenanforderungen). Darüber hinaus können Zoom Phone-Administratoren jetzt die Länge der für den Zugriff auf die Voicemail erforderlichen PIN anpassen.
- Passwörter für Cloud-Aufzeichnungen: Passwörter werden jetzt standardmäßig für alle Personen festgelegt, die neben dem Sitzungsleiter auf Cloud-Aufzeichnungen zugreifen und erfordern ein komplexes Passwort. Für verwaltete Konten haben Konto-Administratoren jetzt die Möglichkeit, die Passwortkomplexität zu definieren.
- Sicheres Teilen von Kontokontakten: Zoom 5.0 wird eine neue Datenstruktur für größere Organisationen unterstützen, die es ihnen ermöglicht, Kontakte über mehrere Konten hinweg zu verknüpfen, so dass Personen Meetings, Chat- und Telefonkontakte einfach und sicher suchen und finden können.
- Dashboard-Erweiterung: Administratoren von Geschäfts-, Unternehmens- und Bildungslizenzen können in ihrem Zoom-Dashboard anzeigen, wie ihre Meetings mit Zoom-Rechenzentren verbunden sind. Dazu gehören alle Rechenzentren, die mit HTTP-Tunnel-Servern verbunden sind, sowie Konferenzraum-Verbindungen und Gateways.
- Zusätzlich: Benutzer können sich jetzt dafür entscheiden, dass ihre Zoom-Chat-Benachrichtigungen keinen Ausschnitt ihres Chats zeigen; neue Nicht-PMI-Meetings haben jetzt 11-stellige IDs für zusätzliche Komplexität; und während eines Meetings wurde die Meeting-ID und die Einladungsoption vom Zoom-Interface in das Teilnehmermenü verschoben, wodurch es für einen Benutzer schwieriger wird, versehentlich seine Meeting-ID weiterzugeben.
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