Android 17 „Cinnamon Bun“: Googles nächster Technologiesprung mit Desktop, XR und KI-Integration

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Quelle: Google

Google bereitet mit Android 17 ein Update vor, das weit über die üblichen Verbesserungen hinausgeht. Unter dem internen Namen „Cinnamon Bun“ soll die neue Version im Jahr 2026 erscheinen und als Meilenstein gelten. Neben klassischen Optimierungen bringt sie tiefgreifende Neuerungen für Desktop-Nutzung, erweiterte Realität, künstliche Intelligenz und innovative App-Konzepte. Obwohl Android 16 QPR2 erst kürzlich veröffentlicht wurde, verdichten sich die Hinweise auf eine baldige erste Entwicklervorschau.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Desktop-Integration. Google plant einen vollwertigen Modus, der ChromeOS-Elemente einbindet und Android-Apps direkt auf PCs und Laptops nutzbar macht. Mit einem hybriden System namens Aluminium OS will das Unternehmen vor allem Nutzer erreichen, die nach dem Ende des Windows-10-Supports eine Alternative suchen. Die aktuelle Schwächephase von Microsoft könnte Google die Chance eröffnen, Android als Desktop-Plattform zu etablieren.

Auch im Bereich erweiterte Realität setzt Android 17 neue Maßstäbe. Mit Android XR sollen Apps nahtlos auf VR- und AR-Brillen laufen. Mehr Hersteller wollen im Jahr 2026 entsprechende Hardware vorstellen. Google arbeitet dabei eng mit Samsung und weiteren Partnern an einer einheitlichen Plattform, die ähnlich wie bei Smartphones eine breite Basis schaffen soll.

Ein weiteres Feature ist der sogenannte Min-Mode. Dieser zeigt wichtige Informationen direkt auf dem Always-On-Display, ohne dass das Gerät entsperrt werden muss. Navigationshinweise, Wetterdaten oder Benachrichtigungen erscheinen kompakt und energieeffizient. Erste Tests laufen bereits bei Pixel-10-Nutzern. Parallel dazu experimentiert Google mit schwebenden App-Blasen, die Multitasking vereinfachen. Nutzer können zwischen Anwendungen wechseln, ohne den klassischen App-Wechsel durchzuführen, und mehrere Programme gleichzeitig in Miniaturansicht nutzen.

Die Integration von künstlicher Intelligenz spielt eine zentrale Rolle. Android 17 setzt auf lokale Modelle, die unabhängig von der Cloud arbeiten. Das erhöht die Geschwindigkeit und stärkt den Datenschutz. Geplant sind automatische Optimierungen für Akku und Leistung, kontextbezogene Vorschläge sowie Sprachassistenten mit Offline-Funktion. Damit will Google der Konkurrenz von Apple und Huawei zuvorkommen, die ebenfalls an KI-basierten Betriebssystemen arbeiten.

Der Zeitplan sieht eine frühe Entwicklervorschau kurz nach dem Release von Android 16 QPR2 vor. Anschließend folgen mehrere Beta-Versionen, bevor die stabile Ausgabe im dritten Quartal 2026 erwartet wird. Unterstützt werden alle Pixel-Geräte mit Tensor-Chip, einschließlich der sechsten Generation, für die es das letzte große Update sein wird. Auch ausgewählte Modelle von Samsung, OnePlus und Xiaomi sollen berücksichtigt werden.


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