Apple A20 Pro: Leak zeigt Kühl-Redesign gegen Throttling

schwarzes Apple Logo auf grauem Hintergrund
Quelle: Apple
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Das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und das iPhone Ultra sollen 2026 mit dem Apple A20 Pro starten. Ein Leak von Ice Universe zeigt ein überarbeitetes Chip-Layout, das gezielt die größte Schwachstelle des Vorgängers angeht. Der Apple A19 Pro im iPhone 17 Pro verliert unter Dauerlast bis zu 40 Prozent seiner Leistung – dieses Throttling-Problem steht beim A20 Pro offenbar im Fokus.

Mehr Abstand zwischen RAM und Kernen

Apple vergrößert laut Leak die Distanz zwischen Arbeitsspeicher und den Prozessor- sowie Grafik-Kernen. Die Wärme kann dadurch effektiver abgeführt werden, was die Sustained Performance unter Dauerlast verbessern soll. Die Chipfläche selbst bleibt nahezu unverändert – Apple hält damit die Produktionskosten stabil, statt teures zusätzliches Silizium zu verbauen.

Die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

  • Chipfläche: kaum Veränderung gegenüber dem Apple A19 Pro
  • Arbeitsspeicher: LPDDR6-DRAM mit 96-bit-Speicherinterface für mehr Bandbreite
  • Layout: größerer Abstand zwischen RAM und CPU/GPU-Kernen zur besseren Wärmeableitung
  • NPU: spürbar mehr Chipfläche für den KI-Beschleuniger
  • Einsatz: iPhone 18 Pro (Max), iPhone Ultra, möglicherweise MacBook Neo

NPU-Ausbau zeigt Apples Prioritäten

Die vergrößerte NPU ist das deutlichste Signal des Leaks. Apple verlagert KI-Funktionen wie Echtzeit-Übersetzung, Bildbearbeitung oder Objekterkennung zunehmend auf den Chip statt auf Server. Für Nutzer bedeutet das schnellere Reaktionszeiten und mehr Datenschutz, für die Konkurrenz steigt der Druck, bei On-Device-AI nachzuziehen.

Ob das Kühl-Redesign das Throttling-Problem tatsächlich löst, zeigt sich erst mit unabhängigen Benchmarks nach dem Launch im September.

Der A19 Pro war schnell, aber unter Volllast schnell am Limit – ein Luxusproblem, das zeigt, wie sehr Apple die Grenzen der Chipfläche bereits ausreizt. Wenn der A20 Pro das Wärmemanagement wirklich in den Griff bekommt, ohne die Chipfläche zu vergrößern, wäre das ein cleveres Engineering-Statement statt reiner Brute-Force-Optimierung.


Quelle: Reptalica auf X

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