BMW iX5 bricht Reichweiten-Rekorde: 845 km WLTP dank riesigem 141-kWh-Akku

Frontansicht des elektrischen BMW iX5 in grün
Quelle: BMW
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BMW feuert mit dem neuen iX5 ein massives Reichweiten-Monster auf den Asphalt und degradiert die Konkurrenz im Premium-Segment. Das elektrische SUV knackt satte 845 Kilometer nach WLTP, erkauft sich diesen Fabelwert aber durch ein extremes Batterie-Paket. Wer auf der Langstrecke absolut keine Kompromisse machen will, muss dafür künftig jenseits der 100.000 Euro auf den Tisch legen.

Brachiale Kapazität trifft auf neue Ladestandards

Während sich der Markt aktuell eher in Richtung Effizienz und kleinerer Speicher bewegt, wählt München kompromisslos den Weg der absoluten Kapazität. Die neu integrierten Rundzellen schrauben die Netto-Kapazität der Batterie auf monströse 141 kWh hoch, was in der aktuellen Fahrzeuglandschaft ein echtes Alleinstellungsmerkmal ist. Dieser technische Kniff drückt natürlich enorm aufs Leergewicht, garantiert im Gegenzug aber eben auch die beworbene Marathondistanz ohne nervige Ladestopps.

Damit dieser gigantische Akku unterwegs nicht zur endlosen Geduldsprobe mutiert, hat BMW die Lade-Architektur an Bord ordentlich aufgemotzt. Im direkten Vergleich zu den maximal 400 kW beim i3 oder iX3 schluckt der iX5 am Hypercharger jetzt bis zu 460 kW. Die wichtigsten technischen Eckdaten der ersten Ausbaustufe namens iX5 60 xDrive lesen sich entsprechend wuchtig:

  • Schnellladen: Bis zu 460 kW Ladeleistung füllen das System in nur 23 Minuten auf 80 Prozent.
  • AC-Laden: 22 kW Laderate an Bord, womit der riesige Akku selbst an städtischen Ladesäulen über Nacht voll wird.
  • Antrieb: Das System liefert heftige 578 PS, gekoppelt mit einem maximalen Drehmoment von 805 Nm.

Viel hilft viel?

Die Bayern beweisen mit diesem Setup zweifellos ihre technologische Muskelkraft, ignorieren aber den anhaltenden Trend zu leichten, aerodynamischen Effizienzwundern. Das simple Prinzip „Viel hilft viel“ funktioniert hier tadellos für jene Zielgruppe, die ein fettes Luxus-SUV mit brachialer Leistung sucht. Für den breiten europäischen Automarkt ist dieses extrem teure Konzept aufgrund des enormen Ressourcenhungers jedoch kaum eine massentaugliche Blaupause.

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