Samsung: Fünf neue Falt-Handys sind doch kompletter Irrsinn

Pressebild des Samsung Galaxy Z Fold8, Galaxy Z Fold8 Ultra und Galaxy Z Flip8
Quelle: Samsung
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Beim Galaxy Z Fold 8 läuft es für Samsung gerade richtig rund: Das Teil bricht in Korea sämtliche Vorbestellungs-Rekorde. Grund dafür ist vor allem das endlich brauchbare, kompakte 5,5-Zoll-Außendisplay. Aber statt diesen Erfolg einfach mal entspannt mitzunehmen und die Modellreihe sauber zu pflegen, dreht die Führungsetage für 2027 scheinbar schon wieder komplett frei. Laut frischen Berichten aus Korea planen die Koreaner nämlich gleich fünf verschiedene Foldables in einem einzigen Jahr.

Neben den üblichen Verdächtigen – dem Galaxy Z Fold 9, der teuren Ultra-Variante, dem Klapp-Handy Galaxy Z Flip 9 und dem doppelten Falt-Riesen TriFold 2 – soll tatsächlich noch ein zweites „Wide Foldable“ im Raum stehen. Was das genau werden soll? Weiß bisher absolut niemand.

Macht ein zweites Breitbild-Foldable überhaupt Sinn?

Ich frage mich ganz ehrlich: Was soll der Quatsch? Das Galaxy Z Fold 8 kommt bei den Leuten doch genau deshalb so gut an, weil man das Außendisplay im Alltag endlich vernünftig mit einer Hand bedienen kann. Wenn Samsung die Kiste jetzt wieder breiter zieht, machen sie ihren eigenen Vorteil direkt wieder kaputt.

Ein noch breiteres Gehäuse hebelt das ganze Ergonomie-Konzept aus und nimmt der spekulierten Ultra-Variante vollkommen den Wind aus den Segeln. Am Ende steht man da mit zwei Geräten im Sortiment, die fast dasselbe machen, sich aber gegenseitig die Käufer wegnehmen.

Fünf Modelle verwirren nur und treiben die Preise hoch

Anstatt endlich mal ein bezahlbares „Fan Edition“-Foldable für die breite Masse zu bringen, haut man uns also lieber die nächste unübersichtliche Modellflut um die Ohren. Das Problem daran: Wer so viele Nischen bedient, verteilt seine Entwicklungskosten auf winzige Stückzahlen – und zementiert die Preise locker jenseits der 1.800 Euro.

Zwei richtig durchdachte Falt-Smartphones wären mir im Alltag tausendmal lieber als fünf halbgare Varianten, bei denen am Ende keiner mehr durchblickt.

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Ein Kommentar

  1. Galaxy Fold8 123.9 x 81.9 x 9.7mm
    Galaxy S22U 163,3 x 77,9 x 8,9 mm

    Also sooooviel Unterschied zwischen dem Fold8 und einem normalen S2x Ultra ist da aber nicht. Ist halt eher für die Zielgruppe, denen die Folds im zusammengeklappten Zustand zu schmal waren, was ich absolut verstehen kann! Und für die Einhand-Nutzung ist die Höhe auch optimal. Eigentlich hat Samsung alles richtig gemacht!

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