Galaxy Tab S12: Samsungs 45-Watt-Debakel geht weiter

Wer gehofft hatte, dass Samsung bei seinen Edel-Tablets endlich im Jahr 2026 ankommt, kriegt direkt den nächsten Dämpfer verpasst. Die Behörde IMDA in Singapur hat das Galaxy Tab S12+ sowie das sündhaft teure Galaxy Tab S12 Ultra offiziell zertifiziert. Der Marktstart steht kurz bevor, doch der Blick auf die gelakten Specs macht mich wieder einmal sprachlos.
Da verbaut der Marktführer ein hervorragendes 12,4 Zoll AMOLED Display mit 120 Hz, zwingt die Käufer aber weiterhin zu lächerlichen 45 Watt Ladeleistung. Bei einem gigantischen Tablet-Akku bedeutet das stundenlanges Herumhängen an der Steckdose. Während chinesische Hersteller Akkus in wenigen Minuten vollpumpen, verkauft uns Samsung diese Schneckenpost immer noch als Flaggschiff-Standard. Was soll dieser Quatsch?
MediaTek-Chipsatz: Das nächste Wagnis beim Tab S12 Ultra
Als wäre das Schneckentempo beim Laden nicht genug, wagt Samsung beim Prozessor ein Experiment. Beide Modelle setzen dem Vernehmen nach auf den MediaTek Dimensity 9500, gepaart mit maximal 12 GB RAM und 256 GB Speicher im Plus-Modell. Auch wenn MediaTek aufgeholt hat: Wer ein absolutes Premium-Tablet kauft, erwartet die maximale Leistung eines Snapdragon-Prozessors ohne Kompromisse.
Zusammen mit dem gemunkelten Launch-Event an der Seite des Galaxy S26 FE zeichnet sich ab: Samsung liefert hier pure Magerkost ab. Ein echtes Upgrade sieht anders aus, weshalb Besitzer der Vorgängergeneration ihr Geld dieses Mal getrost sparen können.
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