Apple Vision Pro N224: Völlig neues Konzept erst 2028

Apple Vision Pro
Quelle: Apple
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Dass die Apple Vision Pro mit über 600 Gramm schlicht zu schwer für den Alltag ist, liegt auf der Hand. Statt des verworfenen Billig-Projekts N100 schickt Cupertino nun das Nachfolge-Projekt N224 ins Rennen, um die Kilo-Bremse beim Headset grundlegend zu lösen.

Titan und externe Rechen-Pucks im Härtetest

Apple testet intern derzeit vier radikal unterschiedliche Ansätze für die nächste Generation. Die Ingenieure experimentieren mit Titan-Legierungen und leichten Kunststoffen, um die enorme Frontlastigkeit abzumildern. Sogar die Auslagerung von Prozessor und Akku in ein externes Rechenmodul steht zur Debatte. Dass Apple die Hardware-Entwicklung der ersten Generation gestoppt hat, unterstreicht die Dringlichkeit für diesen Radikalschnitt.

Ein externer Puck trennt die hitzeerzeugenden Chips vom Kopf des Trägers und erlaubt ein wesentlich schlankeres Visier. Diese Bauform erinnert an Strategien anderer Hersteller, bei denen wie bei der Meta Quest 3s mit abgespecktem Gehäuse Kompromisse beim Aufbau eingegangen werden. Allerdings wehrt sich die Führungsetage teilweise gegen Kabel und Zusatzmodule, da sie das All-in-One-Prinzip aufbrechen.

Release erst 2028: Warum Gewichtsreduktion Zeit braucht

Wer auf ein schnelles Hardware-Update gehofft hat, wird enttäuscht. Der Verkaufsstart für das Projekt N224 ist laut Insiderberichten erst für den Zeitraum zwischen Ende 2028 und Anfang 2029 vorgesehen. Der Grund dafür liegt in den thermischen Herausforderungen. Erst ein zukünftiger A20-Pro-Chip bietet genug Energieeffizienz, um visionOS ohne aktive Lüfter und schwere Kühlkörper zu betreiben.

Diese langwierige Entwicklung fügt sich nahtlos in Apples langfristige AR-Brillen-Vision ein, bei der Ergonomie vor Schnellschüssen geht. Nach lediglich 600.000 verkauften Einheiten der ersten Generation kann sich der Konzern keinen zweiten Ergonomie-Flop leisten. Nur ein Headset mit perfektem Tragekomfort hat eine reale Chance, das Nischendasein zu überwinden.

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