Audi A2 E-tron: Neuer Kompakt-Stromer auf MEB-Basis kommt 2026 aus Ingolstadt

Ein stillstehendes Testfahrzeug an einer Ladestation liefert gerade mehr Informationen zum Audi A2 E-tron als jede offizielle Pressemitteilung. Erneut wurde ein Vorserienmodell des kommenden Kompakt-Stromers abgelichtet, und die Bilder beantworten eine der zentralen Fragen zur Technik.
Der Ladeanschluss sitzt hinten rechts. Bei allen kommenden MEB+-Fahrzeugen im Kleinwagensegment des VW-Konzerns wandert der Anschluss nach vorne. Da der A2 E-tron hinten rechts lädt, deutet das auf die klassische MEB-Plattform hin, nicht auf den modernisierten MEB+-Unterbau. Für Puristen ist das eine Enttäuschung, für die Kalkulation des Fahrzeugs vermutlich eine bewusste Entscheidung.
Karosserie und Proportionen erinnern an den originalen A2 aus den späten 1990er-Jahren: Die hohe Dachlinie läuft bis zum Kofferraum durch, das Fahrzeug wirkt kürzer und kompakter als der Q4 E-tron, aber durch die aufrechte Bauform alltagstauglich für Familien. Aluminium als Karosseriematerial gibt es diesmal nicht. Das war beim legendären Ursprungsmodell ein zentrales Verkaufsargument, beim E-tron fällt es weg.
Trotz der älteren Plattform rechnen Beobachter mit einem vollständigen aktuellen Ausstattungspaket: Android-basiertes Infotainment mit App-Zugriff, ein neuerer Elektromotor mit verbesserter Effizienz, Vehicle-to-Load, One-Pedal-Driving und beim kleineren Akkupaket voraussichtlich eine LFP-Zellchemie.
Der Marktstart soll noch 2026 erfolgen, produziert wird in Ingolstadt. Einen konkreten Termin hat Audi bislang nicht kommuniziert. In der Szene kursiert bereits der Vergleich mit dem VW ID.3 im Audi-Gewand – ob das dem Fahrzeug gerecht wird, entscheidet letztlich der Fahreindruck.
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