Audi und Skoda planen Elektro-Zwerge aus Spanien

Skoda Logo 2022
Quelle: Škoda Auto Deutschland GmbH

Der VW-Konzern baut seine elektrische Kleinwagen-Familie massiv aus und setzt dabei voll auf das Werk in Martorell. Während der Cupra Raval bereits im März 2026 die Serienproduktion in Spanien einläutet, folgen Audi und Skoda mit eigenen Ablegern auf derselben Basis. Besonders spannend: Audi lässt den legendären A2 als E-Tron-Modell wieder aufleben und positioniert ihn als Premium-Alternative zum VW ID. Polo. Auch Skoda plant neben dem bereits angekündigten City-SUV Epiq ein weiteres, noch kompakteres Modell, das technisch eng mit dem Cupra Raval verwandt sein wird.

Hinter der Modelloffensive steckt eine neue Strategie der EU-Kommission. Mit der geplanten Fahrzeugklasse M1E sollen kleine, in Europa gefertigte Stromer bis 4,20 Meter Länge durch ein Credit-System für Hersteller attraktiver werden. Das hat in Wolfsburg offenbar alte Pläne wieder aus der Schublade geholt. Audi hat seinen neuen Einstiegs-Stromer für 2029/2030 praktisch schon bestätigt. Bei Skoda ist die Entscheidung für einen elektrischen Fabia-Nachfolger zwar noch nicht final gefallen, ein Marktstart um 2031 gilt jedoch als wahrscheinlich.

Durch die geteilte Architektur und die Fertigung im Seat-Stammwerk Martorell lassen sich die Entwicklungskosten für die neuen Stadtflitzer drastisch senken. Während der ID. Polo das klassische Volumenmodell bleibt, soll der kleine Audi mit hochwertigeren Materialien und Premium-Features punkten. Skoda hingegen wird voraussichtlich auf maximale Variabilität und Nutzwert setzen, um sich vom sportlich positionierten Cupra Raval abzugrenzen. Für die Werke in Martorell und Pamplona bedeutet dieser Schritt eine langfristige Auslastung der neuen Elektro-Produktionslinien.


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