BMW i3: Die elektrische 3er-Limousine knackt die 900-Kilometer-Marke

BMW i3 2026
Quelle: BMW

BMW schickt das Herzstück der Marke in das Zeitalter der Neuen Klasse. Der neue i3 hat nichts mehr mit dem experimentellen Carbon-Zwerg von 2013 gemeinsam. Stattdessen rollt im Herbst 2026 eine 4,76 Meter lange Sportlimousine zu den Kunden, die technologisch alles bisherige aus München in den Schatten stellt. Das Modell basiert auf einer 800-Volt-Architektur und nutzt hocheffiziente Rundzellen, die eine flachere Bauweise des Batteriepakets ermöglichen. Mit einer WLTP-Reichweite von bis zu 900 Kilometern liefert BMW eine Kampfansage an die internationale Konkurrenz und übertrumpft sogar deutlich teurere Luxusliner.

Der Antrieb erfolgt zum Marktstart im i3 50 xDrive über zwei Elektromotoren. Zusammen stemmen sie 469 PS und ein Drehmoment von 645 Nm auf den Asphalt. Besonders clever: Der vordere Motor lässt sich komplett abkoppeln, was die Effizienz im Alltag spürbar steigert. Das Herzstück der Steuerung bildet der Hochleistungsrechner Heart of Joy, der zehnmal schneller arbeitet als aktuelle Systeme. Beim Laden setzt BMW ebenfalls neue Maßstäbe für die Mittelklasse. Mit bis zu 400 kW zapft der i3 frische Energie. In nur zehn Minuten fließt Strom für stolze 400 Kilometer in den 109-kWh-Akku.

Optisch verabschiedet sich BMW von der zerklüfteten Designsprache der letzten Jahre. Die Front integriert Niere und Scheinwerfer in einer flächigen Lichtsignatur. Lange Radstände und kurze Überhänge betonen den sportlichen Anspruch. Im Innenraum dominiert das Panoramic iDrive, das Informationen über die gesamte Breite der Windschutzscheibe projiziert. Klassische Armaturen fallen weg, die Bedienung konzentriert sich auf ein zentrales 17,9-Zoll-Display und ein neu gestaltetes Lenkrad. Praktische Features wie bidirektionales Laden und ein digitaler Schlüssel per Smartphone gehören zum Standard.

Die Produktion im Stammwerk München startet im August 2026. Preislich dürfte sich die Allradversion bei etwa 65.000 Euro einordnen, während spätere Heckantriebsvarianten die 60.000-Euro-Marke unterbieten könnten. Damit positioniert BMW den i3 als leistungsstarke Alternative zum klassischen 3er-Diesel. Der technologische Sprung ist gewaltig: Im Vergleich zum Ur-i3 bietet die Neuauflage fast die fünffache Reichweite und die achtfache Ladeleistung. BMW nimmt damit den Fehdehandschuh der Konkurrenz aus Fernost an und liefert ein stimmiges Gesamtpaket für Langstreckenfahrer.

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