BMW iX5 60 xDrive: Leak enthüllt Elektro-SUV mit gigantischem 141-kWh-Akku

Kurz vor der offiziellen Weltpremiere am 30. Juni sind unzensierte Bilder des neuen BMW iX5 60 xDrive im Netz aufgetaucht. Die fünfte Generation des SUV-Klassikers erhält damit erstmals einen rein elektrischen Antriebstrang. Mit extrem großen Batteriekapazitäten setzt BMW ein klares Ausrufezeichen im Premium-Segment der Elektro-SUVs.
Der iX5 übernimmt zwar die Gen6-eDrive-Komponenten und die hocheffiziente 800-Volt-Architektur der Neue Klasse, basiert jedoch auf einer modifizierten CLAR-Mischplattform. Das geleakte Design hebt sich durch markante X-Style-Scheinwerfer und eine sportliche, geschlossene Frontpartie deutlich vom kleineren iX3 ab. Ungewöhnlich für ein modernes Elektrofahrzeug platziert BMW die Türgriffe klassisch unter den Fenstern, statt auf bündig versenkbare Griffe zu setzen.
Neue Klasse-Technik auf CLAR-Basis: Die Details im Überblick
- Antrieb & Leistung: Dual-Motor-Allradantrieb (AWD) mit einer kombinierten Leistung von 578 PS (425 kW).
- Batteriekapazität: Gewaltige 144 kWh in den USA und 141 kWh in Europa – der bisher größte Akku in einem BMW-Elektroauto.
- Reichweite: Offizielle Schätzungen stehen noch aus, das Modell dürfte jedoch die 805 Kilometer (WLTP) des iX3 50 xDrive übertreffen.
- Marktstart & Preis: Der Verkauf startet Anfang 2027 zu einem geschätzten Basispreis von rund 75.000 US-Dollar.



Die Kombination aus schwerer Mischplattform und massivem Energiespeicher zeigt den technologischen Spagat der Münchner. Während die 800-Volt-Technik für extrem verkürzte Ladezeiten sorgt, bleibt das hohe Fahrzeuggewicht der entscheidende Effizienzfaktor im realen Fahrbetrieb. Neben der Elektroversion wird BMW das Modell flexibel als Plug-in-Hybrid, Mild-Hybrid sowie mit klassischen Verbrenner- und Wasserstoffantrieben anbieten.
BMW wählt mit dem iX5 den Weg des geringsten Widerstands. Ein gigantischer 141-kWh-Akku in Europa soll die aerodynamischen und gewichtstechnischen Nachteile der CLAR-Mischplattform kaschieren. Statt echter Effizienz durch eine dedizierte EV-Plattform setzt München hier auf die Brute-Force-Methode – schiere Batteriekapazität, um konkurrenzfähige Reichweiten zu erzwingen. Ein riskanter und teurer Kompromiss im Jahr 2026.
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