Honor MagicPad 4: 165-Hz-Display fordert iPad-Klasse heraus

Honor MagicPad 4 12.1 mit Tastatur und Stift
Quelle: Honor
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Der Tablet-Markt leidet seit Jahren unter einer nervigen Zweiklassengesellschaft: Entweder man greift zu sündhaft teuren Flaggschiffen mit OLED-Panels oder man gibt sich in der Mittelklasse mit zähen Bildwiederholraten und schwachen Akkus zufrieden. Honor bricht diese Barriere beim Honor MagicPad 4 12.1 gezielt auf. Anstatt den Preis durch ein teures OLED-Modul künstlich über die Tausend-Euro-Marke zu treiben, kombiniert der Hersteller ein extrem flüssiges 165-Hz-LCD auf 12,1 Zoll mit einem gewaltigen 10.100-mAh-Energiespeicher. Das ist eine Ansage an Apple und Samsung.

Snapdragon 8s Gen 4 und 165-Hz-Spektakel

Die technische Basis des 12,1 Zoll großen Bildschirms zeigt, wo Honor die Prioritäten setzt. Mit einer scharfen Auflösung von 3000 x 1872 Pixeln erreicht die Anzeige eine Pixeldichte von 292 ppi. Schriften wirken wie auf Papier gedruckt. Das eigentliche Highlight für Power-User ist jedoch die maximale Bildwiederholrate von 165 Hertz. Systemanimationen laufen flüssig, Stifteleingaben reagieren ohne spürbare Verzögerung. Mit 700 Nits Spitzenhelligkeit und Abdeckung des DCI-P3-Farbraums liefert das Panel knackige Kontraste. Im direkten Vergleich zu dem teureren MagicPad 3 Pro mit OLED-Display spart dieser Schritt erhebliche Fertigungskosten, ohne dass Nutzer bei Tempo oder Schärfe spürbare Kompromisse eingehen müssen.

Unter der Haube verabschiedet sich Honor von halbgaren Mittelklasse-SoCs. Im MagicPad 4 rechnet der Qualcomm Snapdragon 8s Gen 4. Das Octa-Core-Setup setzt auf einen extrem schnellen Hunter-ELP (X4) Prime-Core mit 3,2 GHz, drei Cortex-A720-Kerne mit 3,0 GHz, zwei Cortex-A720 mit 2,8 GHz und zwei effiziente A720-Kerne mit 2,0 GHz. Diese Aufteilung garantiert permanente Leistungsreserven für anspruchsvolle Produktiv-Anwendungen, ohne unter Dauerlast sofort ins thermische Drosseln zu geraten.

Schlanker Body, XXL-Akku und echter PC-Modus

Obwohl Honor ein riesiges Kraftpaket schnürt, bleibt das Gehäuse erfreulich kompakt. Bei Abmessungen von 277,07 x 179,28 x 6,29 Millimetern bringt das Gerät gerade einmal 537 Gramm auf die Waage. Ein markantes, quadratisches Kameramodul prägt die Rückseite. Trotz des schlanken Profils beherbergt das Chassis einen 10.100 mAh starken Akku. Ähnlich wie bei dem überraschend flexiblen Honor Pad 20 sorgt diese Akku-Kapazität für mühelose Mehrtages-Laufzeiten im harten Arbeitsalltag. Geladen wird per 66 Watt SuperCharge, womit die Ladezeiten überschaubar bleiben.

Damit die Hardware im Arbeitsalltag ihr volles Potenzial entfaltet, liefert Honor durchdachte Productivity-Features. Der integrierte Ein-Klick-PC-Modus verwandelt die gewohnte Android-Oberfläche augenblicklich in eine fensterbasierte Desktop-Umgebung. Zusammen mit flexiblem Split-Screen-Multitasking lassen sich Recherche, Recherche-Notizen und Präsentationserstellung nahtlos nebeneinander organisieren. Optional stehen der Magic-Pencil 4s Stylus sowie das Split Smart Keyboard als Eingabehilfen bereit.

MagicOS 10 ab Werk und aggressiver Kampffeld-Preis

Ausgeliefert wird das Tablet direkt mit MagicOS 10 auf Basis von Android 16. Das System verbindet KI-gestützte YOYO-Lernfunktionen mit schneller plattformübergreifender Konnektivität. Wie konsequent der Hersteller bei der Software-Verteilung vorgeht, lässt sich an der offiziellen Update-Roadmap zu MagicOS 10 ablesen. Für schnelle Schnappschüsse reicht die 13-Megapixel-Hauptkamera (f/2.0 AF) völlig aus, während eine 8-Megapixel-Frontkamera Videocalls abdeckt.

Zum Verkaufsstart in China zeigt Honor in den Farben Energetic Orange und Starry Gray klare Kante beim Preis: Mit lokaler Subvention startet das MagicPad 4 ab umgerechnet etwa 360 Euro (2.804,15 Yuan). Für ein Tablet dieser Leistungsklasse ist das ein extrem aggressiver Preispunkt, der die etablierte Konkurrenz schwer unter Druck setzt. Details zu einem europäischen Marktstart stehen noch aus.

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3 Kommentare

  1. ach du heilige Scheiße ist das ein ahnungsloser Werbebeitrag. ach so die Tablets mit OLED haben natürlich alle preisschilder über 1000 €. ich habe den Vorgänger zu Hause hat mich mit Tastatur und Stift 420 € im Online-Shop von Honor selbst gekostet mit OLED Display.

  2. @schmidtisblog. Bitte prüfe die Tablet Bezeichnung. Das Honor Magic Pad 4 hat ein OLED, den Snapdragon 8 Gen 5 und 12.3 Zoll bei einer Auflösung von 3000×1920.
    LG

    1. Sicher, dass hier über das korrekte Tablet geredet wird? Habe gestern direkt im deutschen Honor Store das Honor Magicpad4 bestellt. Sowohl die normale als auch die Ultra Edition haben Oled laut Honor.

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